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Gymnasium Hermeskeil erneut bei „Jugend forscht“ erfolgreich

Bildung : Hermeskeiler Gymnasiasten überzeugen bei Jugend forscht

Das Gymnasium Hermeskeil setzt seine erfolgreiche „Jugend forscht“-Tradition fort und konnte auch in diesem Jahr bei mehreren Regionalwettbewerben erneut unter Beweis stellen, dass es zu den „Jugend forscht“-Hochburgen in der Region Trier gehört.

Acht Schüler der „Jugend forscht“-AG (mit Schwerpunkt: Mathematik/Informatik) unter der Betreuung von Dr. Marc A. Bauch waren beim Wettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ erfolgreich. Sie erhielten mehrere Preise für ihre fünf Projekte: zwei Fachpreise, darunter auch ein Regionalsieg, sowie ein Schulpreis – so die bisherige Bilanz.

Beim virtuellen Regionalwettbewerb in der Südpfalz erhielten Justus Hüther und Maximilian Schaaf den ersten Preis im Fachgebiet Technik und qualifizierten sich für den Landeswettbewerb. Die Nachwuchsingenieure haben einen Roboter entwickelt, der mit einer wesentlich einfacheren Sensorik als herkömmliche Roboter einen Raum säubert. In mehreren Versuchsreihen haben die Jungforscher ihren Roboter getestet und mit herkömmlichen Modellen verglichen. Erfolgreich teilgenommen hat Jonas Hüther, der sich mit Wachstumsprozessen am Beispiel des Greedy Boss beschäftigt hat. Das Greedy-Boss-Problem ist die Grundlage für zahlreiche Strategiespiele. Beim Regionalwettbewerb in Koblenz, der ebenfalls virtuell stattfand, haben Imke Nolden und Alina Bonertz den dritten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik erhalten. Die beiden Nachwuchsmathematikerinnen haben sich mit historischen Multiplikationsverfahren beschäftigt. Sie haben die Korrektheit ihrer Verfahren bewiesen und einen Vergleich hinsichtlich Rechenaufwand und Übersichtlichkeit aufgestellt. Sie konnten sogar die chinesische Multiplikation optimieren.

Erfolgreich teilgenommen hat das Team Greta Backes und Emily Arnold. Sie haben eine Rechenmaschine entwickelt, mit der man schneller rechnen kann als beim schriftlichen Multiplizieren. Der Rechenaufwand verringert sich um ein Drittel. Sophie Hartman hat ebenfalls erfolgreich teilgenommen. Sie stellte einen optimierten Algorithmus für das Brückenproblem vor, einem Problem aus der Graphentheorie.

Die Jury lobte die Selbstständigkeit der Hermeskeiler Schüler und das hohe wissenschaftliche Niveau, auf dem die Schüler sich mit der Materie über mehrere Monate hinweg auseinandersetzten, Algorithmen implementierten, Hypothesen aufstellten, diese durch Beweise verifizierten oder modifizierten und selbstständig Lösungen fanden. Die Vielfalt der Themen spricht für sich und zeigt sowohl die Bandbreite als auch das überragende Engagement von Schülern und Betreuungslehrer.

Die fünf Projekte der Hermeskeiler Schüler wurden von Mathematik- und Informatiklehrer Dr. Marc A. Bauch betreut. Bauch ist stolz, dass auch in diesem Jahr seine Schüler sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen konnten und zahlreiche Preise erhielten. Auch in diesem Jahr gehört das Gymnasium Hermeskeil wieder zu den engagiertesten Schulen in Rheinland-Pfalz. Für dieses Engagement erhielt das Gymnasium Hermeskeil erneut den Schulpreis der Berdelle-Hilge-Stiftung.

Das Engagement der Schule bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb besteht seit zwölf Jahren ohne Unterbrechung und ist mit seiner nachhaltigen Förderung mathematischer und informatischer Talente ein hervorstechender Bereich im Profil des Hermeskeiler Gymnasiums.