Hallo, wir sind die Neuen

Beim Kennenlernfrühstück im Filscher Jakobushaus erfuhren mehrere Dutzend Neubürger, wo sie sich gesanglich engagieren können, welcher Verein die Kita unterstützt und wie man Eishockey ohne Eis spielt.

Fisch. 88 neue Bürger hat Fisch in den vergangenen fünf Jahren dazubekommen - jetzt haben sich viele von ihnen zum ersten Mal gegenseitig kennengelernt. Zusammen mit den Ortsvereinen lud die Ortsgemeinde Fisch alle Neubürger zu einem Kennenlernfrühstück ins Jakobushaus ein. In Vertretung des verhinderten Ortsbürgermeisters Otmar Wacht begrüßte der erste Beigeordnete Hans-Peter Wacht alle mit den besten Wünschen für das neue Jahr.
Ganz erstaunt war man, dass inzwischen 88 Neubürger in Fisch wohnen, von denen eine stattliche Anzahl der Einladung gefolgt war. Wacht stellte die Ortsgemeinde in ihrer Gesamtheit auch als eigenständige und fast schuldenfreie Gemeinde vor. Insbesondere verwies er auf das große ehrenamtliche Engagement vieler Menschen im Ort und das gute Miteinander, mit dem viele Projekte in den letzten Jahrzehnten verwirklicht werden konnten. Alle neuen Bürger seien natürlich gerne willkommen, sich selbst mit neuen Ideen einzubringen. Vor allem aber sei es wichtig, dass sich alle in Fisch wohlfühlen.
Günter Hunsicker vom Lebensfluss-Team, der dieses Treffen seit einiger Zeit vorbereitet hatte, ging in seinen Ausführungen auf viele Wünsche der Menschen in ihrer Freizeit ein. Hier würden sehr viele das Wandern genießen. Hier in Fisch habe man mit den guten Wanderwegen - dem Jakobuspilgerweg, der Traumschleife (Mannebach 111) durch den Fischer Dorfpark - Voraussetzungen geschaffen, die rund 4000 Menschen im Jahr durch Fisch führen. Auch habe der Dorfpark durch seine Sinnhaftigkeit, der Gestaltung des Lebensflusses, einen Bundespreis erhalten.
Von Yoga bis zur Feuerwehr


Die Vorsitzende des Karnevalsvereins und Leitende der Fischer Traumtänzer, Brigitte Jakob, stellte die Aktivitäten der beiden Vereine und Gruppen vor, mit denen Fisch weit über seine Grenzen hinaus bekannt wurde. So finden im jährlichen Wechsel Kappensitzungen und Theatervorstellungen statt, bei denen auch die neuen Bürger herzlich willkommen sind - ob aktiv, als Helfer oder als Zuschauer.
Fabian Wacht stellte den Sportverein vor, der die Bereiche Fußball, Gymnastik, Yoga und Traumtänzer umfasst und in diesem Jahr die Erweiterung des Sporthäuschens ins Auge fasst. Stefan Kaiser bot allen Sangesbegabten das Mitwirken im Kirchenchor an und sagte, dass man nicht nur in der Kirche, sondern auch bei weltlichen Anlässen auftrete.
Renate Knödgen und Daniela Kisch sprachen für den Förderverein der Kita Fisch und baten vor allem bei jungen Familien um Unterstützung. Für die Freiwillige Feuerwehr und deren Förderverein sprach Wehrführer Heiko Valentin und hob die vorsorglichen Leistungen und vor allem das stete Bereitsein für plötzlich auftretende Ereignisse hervor. Sabine Wenzel stellte den ESC Fisch vor, einen Eishockeyclub ohne Eis. Man spielt Hockey auf einem Soccerfeld in Mannebach und hält sich damit topfit. Die neuen Bürger hatten sichtlich Spaß beim Kennenlernfrühstück; einige knüpften schon erste Kontakte zu den Vereinen. red