Handgemachtes, Gaumenfreuden und viel Spaß im Hof der Lebenshilfe

Ockfen · Es ist erst der Anfang der Umsetzung einer erfolgversprechenden Idee: Der idyllische Innenhof und das Umfeld der Lebenshilfe Ockfen sind erstmals für einen Herbstmarkt genutzt worden. Die Bereicherung des Dorflebens geht mit weiterer Integration der Bewohner dieser Einrichtung einher.

 Die ersten Standbetreiber auf dem neuen Ockfener Herbstmarkt: Edith Karges, Ulrike Hoffmann und Norbert Lutz bieten Schönes und Wärmendes an. TV-Foto: Herbert Thormeyer

Die ersten Standbetreiber auf dem neuen Ockfener Herbstmarkt: Edith Karges, Ulrike Hoffmann und Norbert Lutz bieten Schönes und Wärmendes an. TV-Foto: Herbert Thormeyer

Ockfen. Die 17 Bewohner der Lebenshilfe-Einrichtung in Ockfen sind im Ort bestens integriert. Diese Selbstverständlichkeit im Umgang mit geistig und körperlich behinderten Menschen dürfte mit dem neuen Herbstmarkt noch einmal gefestigt worden sein.
Rund 1500 Menschen nutzten bei schönstem Herbstwetter das Angebot im idyllischen Innenhof der Lebenshilfe, genossen feine Weine, Flammkuchen, kauften Kunst und Strickwaren.
"Ich wurde von Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller mit dieser Idee angesprochen", sagt der Organisator des Marktes, Christof Kramp, der von dem Platz so begeistert ist, dass er schon einen Weihnachtsmarkt am 7. Dezember an gleicher Stelle plant.
Zur Premiere waren es nur vier Stände, bei deren Aufbau die Jugendgruppe Ockfen und auch die Bewohner der Einrichtung mithalfen. Deren Leiter, Lothar Rommelfanger, ist begeistert von der Idee, so die Integration weiter voranzutreiben: "Wir müssen immer weiter das Bewusstsein schärfen für Menschen mit Behinderung." Für die Teilhabe sei der Innenhof mit einer solchen Veranstaltung bestens geeignet. Beim nächsten Mal will die Lebenshilfe selbst mit eigenem Infostand mitmachen.
"Dieser Markt ist erst ein kleines Pflänzchen, das wachsen muss", freut sich Ortschef Gerd Benzmüller. doth

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