Hilfe hält den Himmel hoch

SAARBURG. Die Kirche lebt in erster Linie von denen, die ihr nahe stehen und sich engagieren – den Gläubigen. Denn: "Ich alleine kann den Himmel nicht hoch halten", betonte Pfarrer Peter Leick beim Neujahrsempfang im Saarburger Pfarrheim St. Laurentius.

Zahlreiche Gäste, darunter Stadtbürgermeister Jürgen Dixius und Leo Lauer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, waren gekommen. Einen Blick auf das abgelaufene Jahr 2005 warf Peter Leick. Als Höhepunkt bezeichnete der Pfarrer den Besuch von Bischof Reinhard Marx anlässlich der Altarweihe in der St. Laurentius-Kirche im September. Leick versäumte nicht, jenen zu danken, die sich in den vergangenen zwölf Monaten für die Gemeinde engagiert haben. Hervorzuheben sei unter anderem die Arbeit der zurzeit rund 60 Messdiener. "Besonderer Dank gilt aber auch denen, die sich um unsere Kinder kümmern", betonte der Gottesmann. Als Beispiele nannte er die Krabbelgruppe. Auch die Stadt Saarburg, vertreten durch Bürgermeister Dixius, habe sich durch ihr Engagement für die geplante Einrichtung einer Kinderkrippe im Kindergarten St. Laurentius ausgezeichnet.Finanzspritze aus Flötenkonzert

Die Vergrößerung seines Wirkungsbereichs um die Gemeinden Irsch, Ockfen und Schoden habe nicht nur erhebliche Veränderungen, sondern auch ein höheres Maß an Arbeit zur Folge, erklärte Peter Leick. Allerdings sei mit personeller Verstärkung, unter anderem durch eine Pfarrreferentin und einen Diakon, zu rechnen. Gleichzeitig bat Leick die Gläubigen um tatkräftige Unterstützung im neuen Jahr. Denn: "Ohne Hilfe geht es nicht. Ich alleine kann den Himmel nicht hoch halten." Eine finanzielle Unterstützung für die Renovierung der St. Marien-Kirche im Stadtteil Beurig steuerten Kinder aus dem Staden bei. Bei einem Straßenfest Anfang Januar hatten die Mädchen - Flötenschülerinnen der Saarburgerin Anke Kramer - Spenden gesammelt. Genau 415 Euro kamen zusammen. Dankbar nahm Pfarrer Peter Leick die Summe entgegen.