Höher, breiter, größer

KONZ. Noch in diesem Jahr sollen nach den Vorstellungen der Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Konz die Bagger anrollen, um den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der Granastraße zu beginnen. Außerdem beschlossen sie bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses neue Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung rund um das Seniorenhaus "Zur Buche".

Der Platz im Feuerwehrgerätehaus in der Konzer Granastraße reicht nicht mehr aus für die neuen Fahrzeuge, die für die Sicherheit der Bürger so wichtig sind. Beispielsweise für die Rettung aus den Konzer Hochhäusern müssen größere Fahrzeuge her. Diese passen allerdings nicht mehr durch die Tore der Wache und sind dort kaum rangierbar. Also soll das Feuerwehrgerätehaus noch in diesem Jahr abgerissen werden und der Neubau beginnen. "Ursprünglich hatten wir einen Umbau geplant, aber das wird nicht billiger", erklärte Bürgermeister Winfried Manns den Mitgliedern des Ausschusses an Ort und Stelle. Das Bauprojekt ist mit rund 1,6 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten sollen vom Land (40 Prozent), dem Kreis Trier-Saarburg und der Verbandsgemeinde (jeweils 30 Prozent) getragen werden. Wenn die Baugenehmigung erteilt ist, wird das neue Gebäude deutlich größer werden als das bisherige. Die bebaute Fläche von rund 760 Quadratmetern wird um rund 570 Quadratmeter erweitert, die Nutzfläche soll auf 1650 Quadratmeter ansteigen. Die derzeitige Gerätehalle wird nach den aktuellen Plänen abgerissen und um etwa die doppelte Fläche erweitert. Ein viergeschossiger Treppenhausturm wird entstehen, der auch als Übungsturm genutzt werden soll, sowie ein zwei- und ein dreigeschossiger Anbau an das Gebäude. Mit einer Bauzeit von rund sieben Monaten rechnen Manns und Architekt Thomas Henter. Ein weiterer Tagesordnungspunkt führte die Mitglieder des Ausschusses in die direkte Nachbarschaft der Granastraße. Am Seniorenhaus "Zur Buche" wird nach Aussage von Manns "zu schnell gefahren". Dort sollen ab der Einfahrt zum Deutschen Roten Kreuz bis zur Konstantinstraße Maßnahmen zu Verkehrsberuhigung getroffen werden. Mit deutlich sichtbaren Markierungen sowie kleinen Bodenschwellen (erst hinter der Ausfahrt des DRK) wollen die Ausschussmitglieder die Autofahrer zum vorsichtigen Fahren auffordern.

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