Hoffen auf eine schnelle Lösung

Hat das Dauerthema "Beneförstchen" nun doch ein glückliches Ende? Wawerns Bürgermeister Hans Greis und sein Gemeinderat hoffen das jedenfalls. Aber noch immer sind Fragen unbeantwortet.

Wawern. (kdj) Mittlerweile geht es nicht mehr um mehr oder weniger umstrittene Ein- und Ausflugschneisen oder Durchflugkorridore für Futter suchende Fledermäuse, sondern um die Ausweisung der als Baugebiet vorgesehenen Flächen als allgemeines Wohngebiet, Mischgebiet oder Gewerbegebiet. Greis und sein Rat wollen Kinderspielplatz und Parkplatz im Bereich "Hochwald" als "eingeschränktes Gewerbegebiet" ausgewiesen wissen. Dann soll das Baugebiet "Beneförstchen" allgemeines Wohngebiet werden. Käme diese Kon-stellation nicht zustande, "dann", so Greis, "müssen wir neu nachdenken" - auch über die Ausweisung eines Mischgebiets mit Gewerbebetrieben und Wohnhäusern. Die Entscheidung fällt bei der Kommunalaufsicht.

Nach den mittlerweile ausgestandenen Querelen um artengeschützte Fledermäuse hemmt nun die unsichere Aussicht auf die Genehmigung von drei oder vier Gewerbegrundstücken die schnelle Fertigstellung eines endgültigen Bebauungsplans.

Bürgermeister Hans Greis zeigte sich nach der Ratssitzung im Gespräch mit unserer Zeitung verhalten optimistisch: "Wenn alles zügig läuft, sollte das in zwei oder drei Monaten erledigt sein. Wir haben immerhin schon zwei Jahre verloren."