Hoffen und Bangen

ZERF. (hm) Im Mittelpunkt der Versammlung im Sitzungssaal der Rettungswache Zerf standen die Novellierung des Rettungsdienstgesetzes und der Rechenschaftsbericht, der Kassenbericht des Jahres 2004 und der Haushaltsplan des Jahres 2005.

Einen ausgeglichenen Haushalt mit einem Überschuss von rund 2000 Euro konnte Vorsitzender Werner Angsten den Mitgliedern verkünden.Neubau einer Seniorenresidenz

Anschließend informierte er über den Neubau der Seniorenresidenz in Kell am See. Dort werde das Deutsche Rote Kreuz in diesem Jahr ein richtungsweisendes Projekt angehen. In enger Zusammenarbeit zwischen Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde, Katholischer Kirchengemeinde, DRK-Landesverband und DRK-Ortsverein entstehe eine bedeutende soziale Einrichtung, die vom Deutschen Roten Kreuz gebaut und betrieben werde. Neben der Möglichkeit für die Bewohner des Hauses, ihren Lebensabend in angenehmer und behaglicher Atmosphäre zu verbringen, bedeutet die Einrichtung auch die Schaffung von voraussichtlich 70 neuen Arbeitsplätzen. Derzeit liefen die Vorplanungen, so dass die Realisierung des Projektes mit dem Spatenstich am 14. September beginnen kann. 241 neue Mitglieder seien geworben wurden, die Gesamtmitgliederzahl sei auf insgesamt 1095 Mitglieder gestiegen. "Mit Besorgnis verfolgen wir die möglichen Auswirkungen der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes", sagte Angsten. "Sollte die Novellierung der neuen Bestimmungen zu finanziellen Einbußen beim Kreisverband führen, ist zu befürchten, dass auch unsere Rettungswache hiervon betroffen ist." Da die Finanzsituation des Kreisverbands als angespannt bezeichnet werden könne, dürfte die Rettungswache Zerf im schlimmsten Falle nicht zu halten sein. Dass der Wegfall der Mieteinnahmen für den Ortsverein den finanziellen Kollaps und letztendlich das Aus bedeute, sei sicher. Eine entsprechende Resolution sei bereits auf den Weg gebracht worden, so Angsten.Kell am See braucht zwei Standorte

DRK-Kreisgeschäftsführer German Robling signalisierte den Erhalt des Ausbildungsstandortes Kell am See. Es sei sehr wichtig, dass bei der Flächengröße der Verbandsgemeinde Kell am See mit Kell und Zerf zwei Standorte erhalten blieben. Auch die Fahrschulen seien auf dieses Angebot des DRK angewiesen. Die Kursangebote für Führerscheinbewerber seien sehr wichtig für die Integration des Deutschen Roten Kreuzes in das Leben der Dorfgemeinschaft.

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