Honig mit Gold und Silber bedacht

Honig mit Gold und Silber bedacht

SAARBURG/IRSCH. (red) Aus dem Raum Saarburg beteiligten sich an der Honigprämierung zwei Imkereien mit großem Erfolg.

Auch in diesem Jahr organisierte der Imkerverband Rheinland, der in seinem Verbandsgebiet rund 5400 Imker mit 39 000 Bienenvölkern betreut, in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz eine Honigprämierung. Der Imker Günter Emmerich aus Saarburg erhielt zwei Goldmedaillen, Imker Norbert Lui aus Irsch/Saar eine Gold- und eine Silbermedaille. Die Vergabe der Auszeichnungen erfolgte im Bürgerhaus in Kottenheim durch den Vizepräsidenten der Landwirtschaftskammer, Rudolf Schneichel, Johannes Noll vom Ministerium und Bienenkönigin Esther Andries mit ihren Prinzessinnen. Nach genau festgelegten Richtlinien des Deutschen Imkerbundes (DIB) beurteilte eine ehrenamtliche Kommission unter Leitung von Alfred Schulz die Honigproben. Die Honige wurden auf Geschmack, Geruch, Zustand, Sauberkeit und Aufmachung getestet. Entscheidend waren die Reife, die Naturbelassenheit und der Wassergehalt, der bei Deutschen Honigen, abgefüllt im DIB-Honigglas höchstens 18 Prozent betragen darf. Zusätzliche Prüfungen auf etwaige Rückstände bestanden die Honige ebenfalls ohne irgendwelche Beanstandungen. Im Labor des Fachzentrums Bienen und Imkerei in Mayen wurde eine mikroskopische Pollenanalyse vorgenommen, womit sich feststellen lässt, ob es sich tatsächlich um Honig aus der Region handelt. Darüber hinaus wurden alle von den Bienen besuchten Pflanzen ermittelt. Wie bereits in den vergangenen Jahren, wurden die eingesandten Honige wieder sozialen Einrichtungen gespendet. Die Caritas-Werkstätten der Eifel mit Ihren über 1000 Mitarbeitern nahmen die Honige dankend entgegen. Bei oftmals unübersichtlichen Angeboten wird der Verbraucher häufig verunsichert. Durch Honigprämierungen wird der Blick auf den besten Honig gelenkt. Bei einem Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland von 1,4 Kilogramm pro Jahr kann jedoch nur rund ein Viertel des Inlandbedarfes mit einheimischem Honig gedeckt werden.