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Humor bei Harmonie

KONZ-KÖNEN. (red) Zum Familienabend mit buntem Programm hatte der Musikverein "Harmonie" Könen in die Mehrzweckhalle eingeladen.

Vorsitzender Friedhelm Fell und der Erste Beigeordnete Bernd Henter begrüßten vor vollem Haus zahlreiche Mitglieder und Freunde des Musikvereins und verkündeten die erfreuliche Nachricht, dass dem Verein zur Einrichtung von Proberäumen und zur Förderung der Jugendarbeit in der Grundschule Könen Räume zur Verfügung gestellt werden können. Dies bedingt neben erheblichen Umbaukosten auch einen gehörigen Anteil an Eigenleistungen der Musiker. Tango-Rhythmen und Tratschtanten-Geschwätz

Das Programm des Abends, der im Zeichen einer "musikalischen Rundreise" durch Latein- und Mitelamerika stand, eröffnete die Jugendkapelle des Musikvereins, die ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellte, unter Leitung von Sylvia Mangerich. Danach folgte der Auftritt der Gesamtkapelle, die mit heißen Samba-, Tango- und Calypso-Rhythmen das musikalische Thema des Abends mit Klang erfüllte. Nach der musikalischen Rundreise folgte traditionsgemäß der humoristische Teil, der mit dem pointenreichen Zwiegespräch zwischen Volksmusiker (Robin Claes) und Rockmusiker (Bastian Thome) begann. Es folgte ein Vortrag von Christine Zimmer, die auf humorvolle Art aus ihrem Leben plauderte, während nachfolgend Andreas Holbach und Kai Schulz als "Dummschwätzer" über die Eigenheiten verschiedener Musiker plauderten. Paul Claes - "der Killer von Könen" - berichtete von seiner mehr oder weniger erfolgreichen Zeit als etwas "eingerosteter" Reservist, der aufgrund einer Radiomeldung glaubt, der Ernstfall sei eingetreten, und er müsse seinen Dienst am Vaterland verrichten. Die Musikerfrauen, die nachfolgend das Publikum in ihren Bann zogen, stellten ihr Leben als Musiker- und Hausfrauen dar, während nachfolgend "Frau Dr. Wirbelwind" (Petra Kohl) von der täglichen Arbeit als Ärztin mit dem Hang zu praktischen Lösungen berichtete. Den gelungenen Abend rundeten die Vorträge von Martina Holbach und Hildegard Zimmer als "Tratschtanten" und der Bericht eines Gastarbeiters (Uwe Kohl) an seine im Heimatland zurückgelassene Familie ab.