Ihre Meinung

Zur Berichterstattung über den Streit um das Martinsfeuer in Wincheringen-Söst:

In unserem schönen kleinen Dörfchen Söst hat ein Mitglied der Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen" und Mitglied unseres Gemeinderates eine Umweltsünde verhindert. Aber die Facebook-Nutzer haben sich nicht über das Verhindern dieser Umweltsünde aufgeregt, sondern über die Art und Weise, wie! Viele ehrenamtliche Helfer tragen dazu bei, dass in unserem kleinen Dorf jedes Jahr ein wunderschöner Martinsumzug mit Martinsfeuer stattfindet, an dem auch viele Kinder mit Eltern aus Nachbargemeinden teilnehmen. Diese besagte Person, die nicht zu den ehrenamtlichen Helfern zählte, stellte also fest, dass lackiertes Holz auf dieses Martinsfeuer gelegt wurde. Statt - wie das in so einem kleinen Dorf bisher immer gemacht wurde und auch gemacht wird - die Leute anzusprechen und auf diese Straftat hinzuweisen und dann bei der Beseitigung dieses Holzes zu helfen, wendet man sich an den Ortsbürgermeister der Gemeinde Wincheringen. Bei dem darauffolgenden Abbauen des Holzstapels wurden übrigens keine Helfer dieser Fraktion gesichtet. Genauso wie bei dem jährlich stattfindenden "Dreck-weg-Tag". Dass durch diese Art, eine Straftat zu verhindern, natürlich auch Ärger und Wut bei Personen aufkam, die diese leider auch auf die falsche Art "rausgelassen" haben, ist natürlich verständlich, aber deswegen Steuergelder zu verschwenden (als guter Steuerzahler hat man natürlich das Recht dazu) und die Staatsanwaltschaft zu bemühen ist ein Witz! So kann man aus einer Mücke einen Elefanten machen. Bei uns in Söst ist aber eine Mücke eine Mücke, und Elefanten gehören nach Afrika! Warum macht man so etwas aber? Ach ja, nächstes Jahr ist ja Landtagswahl ... Dann wünsche ich der Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen" viel Glück, denn wenn ihr immer so unsensibel seid, werdet ihr nicht nur in unserem kleinen Dörfchen Söst alle Wählerstimmen verlieren. Gabi Genten, Wincheringen-Söst