IHRE MEINUNG

Zum Bericht "Erst gedruckt und dann gewählt" (TV vom 25. Oktober) über die Beigeordnetenwahl in der Ortsgemeinde Kirf:

Es erstaunt mich immer wieder, mit welchen Mitteln oder Taten Leute versuchen, irgendwie Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wenn ich lese, dass ein Neubürger der Gemeinde Kirf Wahlangelegenheiten öffentlich moniert, die rechtlich keinerlei Grundlage besitzen, sollte man sich fragen, welchen Hintergrund dieser Bericht beabsichtigt. Die konstituierende Sitzung ist bereits drei Monate her. Selbstverständlich steht es jedem Bürger einer Gemeinde zu, seine Meinung zu äußern, notfalls auch über die Medien. Sollte ein Bericht jedoch beabsichtigen, negative Stimmung in der Gemeinde gegenüber verschiedenen Fraktionen zu schüren, hätte man sich sicherlich besser vorher über den rechtlichen Hintergrund informieren und die Öffentlichkeit bei solchen Propagandameldungen außen vor lassen können. So hätte man sich diese öffentliche Klatsche ersparen können. Wenn dieser Neubürger von "fadem Beigeschmack" spricht, sollte man sich Gedanken machen, warum er sich fristgerecht in Kirf anmeldet, um bei der Kommunalwahl mit der FWG Kirf Wahlkampf betreiben zu können, aber bis zum Tag der Beitragsveröffentlichung noch nicht einmal in seinen Neubau in Kirf eingezogen ist. Ich muss mich fragen, was einen Herrn Michael Simon bewegt, als neuer Bürger und Mitglied der FWG Kirf, sich mit solchen Aktionen in der Gemeinde vorzustellen. Bekannt werden? Gut, bekannt ist er jetzt. Aber das hätte man auch positiv durch Teilnahme am Gemeindeleben, Vereinen oder sonstigen Gemeindeaktivitäten erreichen können, wie andere Neubürger das vorher auch getan haben. Frust wegen der Wahlniederlage? Damit müsste man sich jetzt langsam abgefunden haben, so schwer es auch für einige Beteiligte in der Gemeinde Kirf zu sein scheint. Denn daran ist halt in dieser Wahlperiode nichts mehr zu ändern. Egal, welche Aktionen noch folgen sollten. Werbung für die FWG? Möglich, doch der Schuss ging ja wohl gehörig nach hinten los. Bleibt mir nur noch, Herrn Simon alles Gute zu wünschen und ihn hoffentlich bald bei uns in der Gemeinde als wohnhaften Bürger begrüßen zu dürfen. Ich wünsche ihm viel Freude in seiner neuen Heimat Kirf. Michael Beining, Kirf