IHRE MEINUNG

Zum Bericht: "Flüchtlingsarbeit: Es läuft nicht rund - Ehrenamtliche Helfer in Kell klagen über Konflikte mit Caritas - Ortschef will Runden Tisch" (TV vom 31. März):

Der Part "Das sagen die freiwilligen Helfer" wird hier meines Erachtens sehr einseitig geschildert. Ich selbst bin einer dieser freiwilligen Helfer und seit der Versammlung im Dezember in ebendiesem Netzwerk engagiert. Ja, insbesondere in der Anfangszeit empfand ich die Kommunikation zwischen haupt- und ehrenamtlichen Akteuren als nicht sehr gelungen. Teilweise mag dies Ausdruck unterschiedlicher Schwerpunkte beider Gruppen sein, welche jedoch meines Erachtens in den verschiedenen Aufgabenbereichen begründet sind. Sehr wohl wurden im Rahmen von Netzwerktreffen auch so manche guten und gut gemeinten Ideen freiwilliger Helfer verworfen. Jedoch wurde dies jeweils nachvollziehbar begründet und nicht "abgeblockt". Ich für meinen Teil kann nicht behaupten, seitdem auch nur einmal "von oben herab" behandelt worden zu sein, weder seitens der Caritas noch des Dekanats Hermeskeil-Waldrach! Im Gegenteil, ich konnte mich bisher noch immer im Rahmen der Ehrenamtsarbeit mit Fragen/Problemen an die Mitarbeiter der Caritas wenden. Nicht jede Frage kann direkt geklärt werden, was bei der Vielfältigkeit der Dinge jedoch nicht überrascht. Darüber hinaus wurden mehrfach seitens der Ehrenamtskoordinatoren Hilfen im Rahmen ihrer Mittel und Möglichkeiten angeboten. Das gezeichnete Schwarz-Weiß-Bild kann ich also nicht bestätigen. Bleibt zu hoffen, dass sich alle Beteiligten zusammensetzen, eigene Befindlichkeiten hinten anstellen und wieder/weiterhin gemeinsam versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Carsten Lichtenknecker, Kell