Im Sommer soll alles fertig werden

Tawern · Noch müssen Sportler und Grundschüler in andere Hallen ausweichen. Doch für die neue Sportstätte neben dem Tawerner Bürgerhaus ist schon die Bodenplatte fertig. Die Stahlträgerkonstruktion kann darauf schnell errichtet werden.

Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer"

Tawern. Der Tawerner Ortsbürgermeister Thomas Müller hat gut lachen: "Wir freuen uns auf die neue Turnhalle, denn sie ist wichtig für unsere Schule, die Vereine, und belastet nicht den Gemeindehaushalt." Dafür aber den der Verbandsgemeinde Konz, die Schulträger ist.
Die Kommune investiert in die neue Turnhalle neben dem Tawerner Bürgerhaus gut 1,6 Millionen Euro, inklusive Abriss des Altbaus.
Zu sehen von der neuen Halle ist derzeit noch wenig, nur die neue Bodenplatte. Doch das wird sich dank der Stahlträgerkonstruktion in wenigen Tagen ändern.
"Wir liegen gut im Zeitplan und im Kostenrahmen", freut sich auch der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Joachim Weber. Die Sanierung der alten Halle aus den 80er Jahren wäre teurer als dieser Neubau gekommen, so seine Begründung für die Radikalkur. Nach den Sommerferien soll die Halle fertig sein. Dann werden auch die Ausweichquartiere für die sportlichen Aktivitäten der Grundschüler und Vereine nicht mehr gebraucht. "Die 130 Grundschüler fahren nach Könen, die Volleyballer nach Saarburg", erklärt Weber zwei Beispiele. Kinderturnen und Aerobic finden im Bürgerhaus statt, Gymnastik in der Kindertagesstätte. Es entsteht keine Mehrzweckhalle. Bei größeren Veranstaltungen, für die das Bürgerhaus nicht ausreicht, muss sich Tawern mit der Verbandsgemeinde Konz über die Nutzung der Turnhalle einigen.
Über die Wintermonate folgt der Innenausbau.
Beheizt wird die Sporthalle über moderne Wärmepumpentechnik. "Eine Solaranlage auf dem Dach haben wir berechnen lassen, doch der Pflauberg spendet zuviel Schatten", bedauert Joachim Weber.