Immer dabei und "unkaputtbar"

Die Zukunft fest im Blick haben die Verantwortlichen des MV Lyra Reinsfeld. Adalbert Ott, der Vorsitzende des Vereins, betonte anlässlich der Jahresabschlussfeier einmal mehr, dass in diesem Zusammenhang ein Generationswechsel innerhalb des Vorstandes eingeleitet werden muss.

Reinsfeld. Zunächst bedankte sich der Vorsitzende Adalbert Ott für die geleistete Arbeit in 2013. Musikalische Höhepunkte waren das Jahreskonzert mit einem überaus zufriedenstellenden Publikumszuspruch sowie der gelungene Auftritt beim Bundesmusikfest in Chemnitz.
Die vereinsinterne Feier zum Jahresabschluss bietet auch einen würdigen Rahmen, um Ehrungen durchzuführen. Diesmal handelte es sich um Musiker und inaktive Mitglieder, die sich über Jahrzehnte für die Belange des Vereins einsetzen.
Ausgezeichnet wurden Eduard Weber und Manfred Schirra (50 Jahre) sowie Hermann Stüber, Reinhold Wahlen und Peter Jager (60 Jahre).
Leider können krankheitsbedingt nicht alle Mitglieder an einem solchen Ehrentag anwesend sein. Das ist besonders schmerzlich, wenn es sich um einen Musiker wie Peter Jager handelt, ein Reinsfelder Original, ausgestattet mit einmaligen humoristischen Fähigkeiten.
Immer noch mit Rat und Tat zur Stelle ist Hermann Stüber, der über eine lange Distanz den Trompetensatz verstärkte und sich heute noch freut, wenn er zu den Unternehmungen seiner ehemaligen Register-Kollegen eingeladen wird. Stüber gehört mittlerweile zu den Mitgliedern, die mit ihrem unauffälligen Wirken im Hintergrund für den Verein unersetzlich sind.
Dazu zählt auch Gerhard Müller. Er wurde bereits im letzten Jahr für sechzigjährige aktive Mitgliedschaft geehrt und geht zum Jahresende in den musikalischen Ruhestand. Als "unkaputtbar" wird Reinhold Wahlen bei der Lyra angesehen. Der Tubaspieler trotzt allen Widrigkeiten, seien es herabfallende Bühnenteile bei der Probe oder Stier- und Kuhattacken im heimischen Landwirtschafts-Unternehmen. Seine musikalische Vitalität bewies "Reini" bei einem der letzten Jahreskonzerte, als er, bedingt durch den kurzfristigen Ausfall eines Mitspielers, den Tubapart allein stemmte.
Das Rahmenprogramm wurde von den Blechbläsern des Vereins gestaltet. Adalbert Ott hatte sich schon bei seiner Begrüßung bei all denen bedankt, die auch diesmal für einen reibungslosen Ablauf der Feier gesorgt hatten. red

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