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Infoveranstaltung: Gib dem Schmerz keine Chance

Gesundheit : Infoveranstaltung: Gib dem Schmerz keine Chance

Kreiskrankenhaus informiert über Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten.

Ständige Schmerzen? Für viele ist das kaum vorstellbar. Doch allein in Deutschland leiden rund 13 Millionen Menschen daran. „Schmerzen haben als Warnsignal eine wichtige Schutzfunktion für den Körper“, weiß Dr. med. Ingo Zerbe, Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Notfallmedizin und Chirotherapie im Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg.

„Wenn der Schmerz sich jedoch als andauernder Begleiter einstellt, wenn er das Alltagsleben, die Arbeitsfähigkeit und die Seele belastet und so die Lebensqualität stark einschränkt oder vollständig nimmt, dann muss unbedingt gehandelt werden“, rät der Experte am vergangenen Mittwoch im Rahmen eines Informationsabends seinen mehr als 70 Zuhörern. Denn: Dank der Möglichkeiten der modernen Schmerztherapie kann heutzutage den meisten Patienten geholfen werden.

 „Die Behandlungsmöglichkeiten bei andauernden, also chronischen Schmerzen, sind so vielfältig und unterschiedlich wie die Schmerzen selbst“, so Zerbe. Neben Medikamenten können zum Beispiel Physiotherapie, Akupunktur, Entspannungsübungen und Psychotherapie zum Einsatz kommen. Um für jeden Patienten die richtige Therapie einleiten zu können, sei es deshalb enorm wichtig, dass man den Schmerz des einzelnen Patienten genauestens kennt. Um was für einen Schmerz handelt es sich? Seit wann besteht er? Wie ist seine Stärke? Und vor allem: Was ist seine Ursache?

„Um das heraus zu finden und den Schmerz dann adäquat zu behandeln, arbeiten wir am Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg in einem multimodalen Team, das aus Ärzten mit Zusatzqualifikation in spezieller Schmerztherapie, Dipl.-Psychologinnen, Physiotherapeuten sowie speziell ausgebildeten Fach- und Pflegekräften besteht. Bei Bedarf können jederzeit weitere Fachleute zum Beispiel aus anderen Abteilungen hinzugezogen werden.“