Saarburg: Internationaler Polizei-Austausch

Saarburg : Internationaler Polizei-Austausch

Die Polizeiinspektion Saarburg hat ein internationales Treffen mit Kollegen aus dem Dreiländereck veranstaltet. Mit dabei waren Polizeibeamte der Police aus Luxemburg (Grevenmacher und Remich), der französischen Gendarmerie (Rettel und Thionville), der saarländischen Polizei (Polizeiinspektion Merzig und Polizeiposten Perl), der Bundespolizei Perl und der Polizeiinspektion Saarburg.

Im Polizeijargon werden die Arbeitstreffen sogenannten 3-M-Treffen genannt. Die Abkürzung steht für die drei Moselanrainerstaaten Frankreich, Luxemburg und Deutschland im Bereich des Dreiländerecks der Großregion. Sie finden seit 2007 statt. Grundgedanke, der auf dem Prümer Vertrag beruhenden Runde, ist der Austausch zur Bekämpfung der länderübergreifenden Kriminalität.

 Mittlerweile finden die Treffen einmal im Monat abwechselnd in den unterschiedlichen Ländern statt. So pflegen die Beamten den wichtigen persönlichen Kontakt, finden Parallelen und entwickeln gemeinsame Ermittlungsansätze. Anfänglich war die Polizeiinspektion Saarburg nicht beteiligt, sie stieß im Jahr 2018 dazu. Nun war sie erstmals Gastgeber. Dienststellenleiter Harald Lahr begrüßte die Kollegen der Nachbardienststellen. Er drückte seine Freude über die gute Zusammenarbeit aus. „Hier wird Europa gelebt“, sagte Lahr. Die Kollegen würden sich kennen, die Wege seien kurz. Die Verständigung laufe problemlos auf Deutsch und Französisch.

Im Gespräch ging es nicht nur um überregional bedeutsame Ereignisse, sondern auch um aktuelle Fahndungen. Nach einer konstruktiven Arbeitssitzung zeigten die Beamten aus Saarburg den Besuchern die Stadt. Der kleinen Stadtführung des Kriminalbeamten Armin Wagner folgte ein gemeinsames Mittagessen in der Innenstadt.

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