Investieren, Modernisieren und Geld sparen
Saarburg · Wer Strom, Wasser und Wärme sparen will, muss viele Gespräche führen. In der Saarburger Stadthalle waren diese an einem Tag möglich, denn 18 Aussteller informierten über die neuesten technischen Möglichkeiten. Parallel dazu liefen die Angebote über die Finanzierung mit möglichen Zuschüssen.
Saarburg. Amortisiert sich die Dämmung meines Hauses noch zu meinen Lebzeiten? Fragen wie diese konnten wieder bei der Energiesparmesse der Volksbank Hochwald-Saarburg diskutiert werden. 18 Handwerker, Dienstleister, Berater und potenzielle Kunden kamen in der Stadthalle zusammen.
"Wir wollen ein globales Problem lokal behandeln", sagt dazu Volksbank-Vorstand Werner Dellwing. Es gehe um nicht weniger als die Verantwortung für eine intakte Welt der Kinder und Enkel. Solche Messen seien auch deshalb wichtig, um verschiedene Meinungen und Techniken kennenzulernen, um sich als Kunde besser für sinnvolle Maßnahmen entscheiden zu können.
"Wir sind abhängig von Energie aus unsicheren Regionen", rief der Präsident der Handwerkskammer Trier, Rudi Müller, wieder in Erinnerung. Der Wohlstand hänge deshalb vom Potenzial der Energieeinsparung ab, auch wenn es zunächst Geld kostet.
Dabei seien Kredite derzeit so günstig wie nie, Öl und Gaspreise hingegen würden aber garantiert wieder steigen.
Bürgermeister Jürgen Dixius wies auf die Möglichkeiten der Zuschüsse hin, wenn Menschen eine Altimmobilie im Ortskern sanieren wollen: "Die Beratung kann auch die Verbandsgemeinde übernehmen." Landrat Günther Schartz weiß: "Wir haben schon ein international hohes Niveau an erneuerbarer Energieerzeugung in der Region."
"Der Energieausweis für Gebäude ist seit Mai Pflicht", gibt Monika Schleder von der Volksbank zu bedenken. Auch Mieter hätten ein Recht zu erfahren, wie viel Nebenkosten ihre Wohnung verursacht.
"Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, eine alte Heizung, die mit fossilen Brennstoffen läuft, durch modernere Systeme zu ersetzen", sagt Solarfachmann Gerd Schöller. Doch nicht immer rechnen sich Maßnahmen wie die Dämmung der Wände. Das könne mit neuen Fenstern oder den Einsatz von Energiesparlampen vielleicht kostengünstiger erreicht werden.
Rund 150 Besucher nutzten das Informationsangebot. "Die große Zahl ist dabei nicht wichtig, sondern der Informationsfluss zwischen Anbieter und potenziellem Kunden", beschreibt Monika Schleder das Ziel der Energiesparmesse. So mancher Handwerksbetrieb konnte hier schon neue Kunden gewinnen. doth
Extra
Informationen zur energiesparenden Renovierung und wo es Zuschüsse gibt, wird unter <%LINK auto="true" href="http://www.bauen-im-ortskern.de" class="more" text="www.bauen-im-ortskern.de"%> beschrieben. Alle Fragen zur Energieeinsparung und welche Firmen es beim Bauherrn umsetzen können, beantwortet das Umweltzentrum der Handwerkskammer Trier unter Telefon 0651/207252, Internet: <%LINK auto="true" href="http://www.hwk-trier.de" class="more" text="www.hwk-trier.de"%> doth