Jetzt ist auch Lampaden auf der Datenautobahn unterwegs
Lampaden · Bürger und Betriebe aus Lampaden verfügen ab sofort über Hochleistungsanschlüsse ans Internet. Im Zuge der Stromnetzmodernisierung konnten in der Ortsgemeinde Lampaden Glasfaserkabel für schnelles Internet mitverlegt und in Betrieb genommen werden.
Lampaden. Nach einer Bauphase von rund neun Monaten ist die Versorgung mit schnellem Internet in der Hochwaldgemeinde sichergestellt. Von zentralen Verteilerkästen aus können die Bürger ihre Daten nun per VDSL mit einer Übertragungskapazität von 25 bis 50 Megabit pro Sekunde beziehen. Bisher waren maximale Übertragungsgeschwindigkeiten von ein bis zwei Megabit pro Sekunde möglich. Auf Basis einer Kooperation haben Vodafone und die RWE Deutschland AG in Rheinland-Pfalz die Ortsgemeinde Lampaden an das Glasfasernetz der Zukunft angeschlossen. "Bisher konnten die Bürger und Betriebe aus Lampaden das Internet nur mit sehr geringen Bandbreiten nutzen - das hat sich nun endlich geändert", sagte Bürgermeister Werner Angsten. "Das neue Breitbandnetz ist ein Meilenstein für die im Ortsgebiet ansässigen Betriebe und Privathaushalte sowie eine hohe Attraktivitätssteigerung." Ortsbürgermeister Ewald Hermesdorf ergänzte: Wir freuen uns, dass wir mit Vodafone und der RWE Deutschland AG zwei verlässliche Projektpartner gefunden haben und verfügen mit dem Glasfasernetz nun über eine leistungsfähige Infrastruktur." "Für die Erschließung von Lampaden konnte darüber hinaus eine weitere Baumaßnahme einbezogen werden", sagte Michael Arens, Leiter RWE der Region Trier. So habe die Unternehmensgruppe WEAG Future Energies AG aus Neumagen-Dhron die kostenfreie Mitverlegung eines Leerrohres vom Dreikopf bis vor die Tore von Pellingen ermöglicht. "Auf dieser Strecke musste ein Anschlusskabel für den auf dem Dreikopf im Bau befindlichen Windpark verlegt werden." Die gesamte Maßnahme zur Erschließung von Lampaden umfasse eine Glasfaserverbindung vom vorhandenen RWE-Glasfasernetz in Pellingen bis zum Zentralverteiler in Lampaden.Martin Räsch freut sich über die neue Kapazität. "Zwischen 25 und 45 Megabit ist die Internet-Geschwindigkeit", sagt er. Und fügt schmunzelnd hinzu: "Mit einem PC neuerer Bauart wäre das vielleicht noch besser." hmExtra
Wolfgang Frech, Projektverantwortlicher der Vodafone-Niederlassung Rhein-Main erklärt: Kosten für die Infrastruktur oder Änderungen des bestehenden Telefonhausanschlusses in Lampaden kommen auf die potenziellen Kunden nicht zu. Zur Nutzung des schnellen Internets ist lediglich ein entsprechender Festnetz-/Internetvertrag mit Vodafone erforderlich. Wechselwillige sollten daher Kündigungsfristen beim bisherigen Provider beachten. Um Probleme zu vermeiden, sollte der Telefon-/ Internetanschluss beim bisherigen Provider keinesfalls selbst gekündigt werden. Vodafone übernimmt bei Vertragsabschluss die Kündigung des bisherigen Vertrags und gewährleistet so einen reibungslosen Ablauf. Die bestehende Telefonnummer kann bei Berücksichtigung der beschriebenen Vorgehensweise selbstverständlich erhalten bleiben. hm