Jubiläumsfest der Lebenshilfe Trier-Saarburg: Viel Spaß und Lob für wichtige Arbeit

Soziales : Gute Laune auf der Bühne und viel Lob 

Lebenshilfe Trier-Saarburg hat 50. Geburtstag gefeiert und über ihre Angebote informiert.

(mwi) Es ist 50 Jahre her, dass die Lebenshilfe in Saarburg gegründet wurde. Anlass für Mitarbeiter, Nutzer und Unterstützer, dieses Jubiläum in der Saarburger Stadthalle zu feiern. „Alle, die sich mit der Lebenshilfe verbunden fühlen, sind hergekommen, um den Tag gemeinsam zu feiern“, eröffnet der pädagogische Leiter der Lebenshilfe, Bernhard Hoellen, den Familientag.

Für die Lebenshilfe ist der Tag eine gute Gelegenheit, sich vorzustellen. Aus dem anfangs noch kleinen Verein ist inzwischen eine Wohlfahrtsorganisation mit 250 hauptamtlichen Mitarbeitern und 500 bis 550 Betreuungsplätzen entstanden, die im gesamten Kreis Trier-Saarburg aktiv ist. Die Angebote für Menschen mit geistiger Behinderungen und deren Familien reichen von integrativen Kindertagesstätten über Werkstätten bis hin zu betreutem Wohnen.

An einem Stand in der Stadthalle informiert Peter Keuter vom Betreuungsverein die Besucher. „Wir beraten ehrenamtliche Betreuer und Bevollmächtigte und führen Fortbildungsveranstaltungen durch, etwa zu Rechtsfragen“, erzählt er.

Doch beim Familientag soll vor allem der Spaß im Vordergrund stehen. Auf die zahlreichen Besucher wartet ein buntes Programm. Nach einem Festgottesdienst unter Mitwirkung des Förderkindergartens Könen gibt es einige musikalische Darbietungen. Die Hip-Hop-Gruppe der Behindertenwerkstatt erhält ebenso wie die „Piraten“ vom Förderkindergarten in Reinsfeld viel Applaus. 

Jürgen Schaller gefällt die lockere Atmosphäre. Ihn habe das Betreuungskonzept der Lebenshilfe überzeugt, sagt er. Andreas, der Bruder seiner Frau, sei gerade mit der Hip-Hop-Gruppe aufgetreten. Er arbeitet seit 15 Jahren in der Behindertenwerkstatt in Konz, derzeit in der Wäscherei. „Wir machen sehr viel, auch Sport. Wir unternehmen Reisen“, erzählt er begeistert. Die Besucher sind vom Angebot der Lebenshilfe angetan. „Wir hatten die Wahl, unser Kind in eine integrative Kita zu schicken, auch wenn es keine Beeinträchtigung hat. Wie dort mit den Kindern umgegangen wird, ist toll“, sagt ein Gast aus Reinsfeld. „Man sollte solche Vereine generell unterstützen.“

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