Kampf geht weiter

Zum Bericht "Bürger empört über Landesbehörde" (TV vom 12. November):

Oh, du wunderschönes Wiltingen, was liegst du so schön am Altarm der Saar umgeben von Hängen, in deren Weinbergen weltbekannter Wein wächst, vielbesungen und ausgezeichnet. Man könnte ins Schwärmen geraten, wenn da nicht die katastrophale Verkehrsführung an der Idylle rütteln würde.

Behörden, die vor Arroganz und Selbstgefälligkeit nur so strotzen und dabei vergessen, dass sie doch dafür bezahlt werden, dem Land und seinen Menschen zu dienen. Ach ja , ihr habt das Gesetz auf eurer Seite, und auf euren Fahnen steht der Umweltschutz in großen Lettern.

Es gibt immer eine Alternative zu Plan A, nämlich Plan B. Und dieser Plan B. ist es allemal wert, weiter dafür zu kämpfen.

Die neue Brücke am neuen Standort ist die bessere Lösung für die verkorkste Verkehrsführung im unteren Saartal.

Ihr solltet uns nicht an- , sondern zuhören, wenn unsere Argumente vorgebracht werden. Was sollen wir später unseren Kindern sagen, wenn sie uns die Frage stellen "Wie konntet ihr das zulassen?"

Und den selbsternannten Naturschützern möchte ich mit auf den Weg geben: Wiltingen ist nicht Gorleben. Wir schützen seit jeher unsere Umwelt in Taten und nicht auf Flugblättern. Wiltingen hat mit Abstand die größten Naturschutzgebiete der Region, und jeder Quadratmeter der neuen Brücke würde der Natur beim Abbau der alten zurückgegeben.

Unsere Argumente sind die besseren, darum geht der Kampf weiter.

Walter Weber, Wiltingen

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