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Kartoffelmarkt lockt 3000 Besucher nach Serrig

Kartoffelmarkt lockt 3000 Besucher nach Serrig

Höhepunkt der Veranstaltung am Sonntag auf dem Hofgut ist die Einweihung des neuen Schlachthauses.

(mwi) Die Sonne strahlt. Vor den Verkaufs- und Essensständen haben sich beim Apfel- und Kartoffelmarkt auf dem Hofgut Serrig lange Schlangen gebildet. Verschiedene Apfelsorten des Hofguts können probiert werden. Marliese Schmitt aus Oberemmel ist angetan vom Programm. "Hier ist für Jung und Alt etwas dabei", sagt sie. Bei der Kinder-Kelter-Aktion wird die Frage beantwortet, wie aus einem Apfel Saft wird.

Das leckere Getränk kann im Anschluss direkt verköstigt werden. Eine reichhaltige Palette kulinarischer Genüsse aus hofeigener Produktion und aus der Region wartet auf die Besucher. Nicht nur Apfel- und Kartoffelleckereien, sondern auch Marmelade, Wurst oder Käse. Abgerundet wird das Angebot von den Ständen verschiedener Hobbykünstler. Alles steht unter dem Motto "Erleben, schmecken und entdecken".

Bernd Haas aus Trassem gefällt das Angebot. Er meint: "Hier gibt es eine schöne Auswahl an Produkten." Er findet es gut, dass die Anbieter aus der Region kommen. Paul und Petra Folz kommen aus Saarbrücken und sind das erste Mal auf dem Hofgut. "Uns haben die Produkte interessiert und es war auch mal spannend, einen Einblick in die Produktion zu erhalten", sagt Paul Folz. Geschätzte 3000 Besucher lockt der Markt am Sonntag an. Mit der historischen Weinbergsfeldbahn, die wieder ein Publikumsmagnet ist, kann das Hofgut erkundet werden.

Ab jetzt gehört auch eine Schlachterei, die vom Serriger Dechant Klaus Feid feierlich eingeweiht wurde, dazu. Mit Hilfe des zwei Millionen Euro teuren Gebäudes (der TV berichtete) will das Hofgut seine Kapazitäten insbesondere beim stark nachgefragten Geflügel erhöhen. In zwei Wochen soll der Umzug beendet sein. Zur Einweihung betont Hofgutleiter Michael Köbler die hohen Qualitätsstandards, nach denen auf dem Hofgut gearbeitet werde. Als Besonderheit hebt er die Arbeit mit geistig behinderten Menschen hervor. Köbler: "Diese Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt."