Keine Alternative zu neuen Ideen

PELLINGEN. (mö) An einem neuzeitlichen Repertoire führt kein Weg vorbei. Das war ein wichtiges Ergebnis auf der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins (MGV) Pellingen.

Jahreshauptversammlungen sind in der Regel Anlass für den zufriedenen Rückblick. Beim MGV Pellingen, trotz dieses Titels ein gemischter Chor, stand indes neben den Tätigkeitsberichten des Schriftführers und des Kassenwarts das Thema der zukünftigen Repertoire-Auswahl im Mittelpunkt der Versammlung. Der Vorsitzende Hans-Dieter Fettes dankte nach Eröffnung und Begrüßung allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern des Vereins für ihre wertvolle materielle und ideelle Unterstützung im vergangenen Jahr. Sein besonderer Dank galt den aktiven Sängerinnen und Sängern, den Mitgliedern des Vorstandes sowie der Chorleiterin Andrea Koster für die geleistete Arbeit. Tatsächlich ist die Bereitschaft, mit Ausdauer und Begeisterung Proben und Auftritte zu meistern, nach wie vor ungebrochen. Das wird auch durch die Zahlen bestätigt, die Schriftführer Erwin Port in seinem Geschäftsbericht darlegte: 15 Auftritte und 42 Proben fanden im abgelaufenen Jahreszeitraum statt, der Probenbesuch im Verein lag bei als gut gewerteten 83,2 Prozent (+ 2,5 Prozent). Herausragende Ereignisse waren die Teilnahme am Unterkreissingen anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Sängervereinigung Konz, am 100-jährigen Bestehen des Gesangvereins Cäcilia Klüsserath, wie auch am Weinfest der "Chöre der Heiterkeit" in Ensdorf/Saar, die Mitwirkung bei der Vorstellung der Pellinger Dorfchronik und in der Christmette an Heiligabend. Dank für das gute Miteinander

Besonders gefreut hat den Chor die Einladung von Stiftsdirektor Alfons Bechtel, die Messe im Cusanusstift Bernkastel-Kues musikalisch zu begleiten. Auch die Einladung durch den MGV Lyra Oberemmel, am zweiten Chorfestival in Oberemmel teilzunehmen, gehörte zu den positiven Erlebnissen des vergangenen Jahres. Nicht zu vergessen die viertägige Vereinsfahrt in den Raum Bodensee. Hier war die Mitgestaltung des Festhochamtes in Pfullendorf der Höhepunkt der Reise. Wie dem Geschäftsbericht weiter zu entnehmen war, hat der Verein 106 Mitglieder, davon sind 35 aktive Chormitglieder (14 Sängerinnen und 21 Sänger). Chorleiterin Andrea Koster ließ die vergangenen zwölf Monate Revue passieren, lobte den guten Probenbesuch und die Teilnahme bei den Auftritten und dankte den Chormitgliedern und dem Vorstand für das gute Miteinander. Dabei warb sie auch darum, die Ausrichtung auf ein neuzeitlicheres Repertoire fortzusetzen. Dieses Thema sprach anschließend auch der Vorsitzende an und erläuterte, weshalb es unabdingbar sei, den begonnenen Weg, das vorhandene Repertoire mit neuzeitlichen Arrangements zu ergänzen und zu aktualisieren, fortzusetzen. Dabei müsse aber darauf geachtet werden, dass das neue Repertoire auch zum Chor passe, das wolle man in nächster Zeit gemeinsam im Chor besprechen. "Wir brechen keine Brücken hinter uns ab", sagte der Vorsitzende, "aber wir müssen das vorhandene Repertoire um neuzeitliche Elemente erweitern und ergänzen, dazu gibt es keine Alternative."