Keine Nachwuchssorgen in Konz

KONZ. (mok) Von Freitag bis Sonntag wird die Freiwillige Feuerwehr Konz zur Feierwehr. An den Tagen der offenen Tür messen sich beispielsweise rund 300 Mitglieder von Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Trier-Saarburg anlässlich des 15. Geburtstags der Konzer Jugendfeuerwehr.

Früh übt sich, wer einmal ein großer Feuerwehrmann oder - wie in Konz - eine große Feuerwehrfrau werden will. Deshalb lassen sich in der Konzer Jugendfeuerwehr derzeit 21 Jungs und zwei Mädchen ausbilden. Spielerisch, durch das Pauken von theoretischem Wissen und mit viel ehrenamtlichem Einsatz lernen sie, was es bedeutet, das Leben anderer Menschen zu retten und ihnen in misslichen Lebenslagen zu helfen. Der Feuerwehrnachwuchs kommt nicht nur spielerisch zum Einsatz, sondern auch dann, wenn es ernst wird - beispielsweise bei Hochwasser oder beim Umweltschutz -, wie Jugendwart Christian Frenzer und Jugendgruppenleiter Stefan Hoffmann berichten. Sie helfen im wahrsten Sinne des Wortes überall dort, wo es brennt. Nur "bis zur Gefahrenzone" dürfen sie bei einem Einsatz nicht, sagt Frenzer. Außerdem gehören Wettkämpfe, Schauübungen, Zeltlager, Ausflüge, sportliche Aktivitäten sowie die Teilnahme am Karnevalsumzug zum umfangreichen Jahresprogramm für die Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren. Gegründet wurde die Jugendfeuerwehr 1991. Seitdem wurden 37 Jugendliche in den aktiven Dienst der Feuerwehr übernommen. "Das ist schon eine stolze Zahl", freut sich Frenzer über den Erfolg seiner Arbeit. Den wird die Jugendfeuerwehr auch bei den Tagen der offenen Tür rund um das Feuerwehrgerätehaus am kommenden Wochenende präsentieren. Los geht es am Freitag um 20.30 Uhr mit einem kostenlosen Konzert der "Unplugged Gang". Am Samstag zeigt die aktive Wehr ab 11 Uhr die Fahrzeuge und Geräte, um 17.30 Uhr startet das Spiel ohne Grenzen der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Konz. Am Sonntag wird nach der Messe um 10 Uhr im Gerätehaus mit dem Musikverein "Concordia Konz" weitergefeiert. Gegen 12.30 Uhr tritt beim "Tag der Jugendfeuerwehr" der Nachwuchs aus dem gesamten Kreis an.