Kinder helfen Kindern: Warum Saarburger Gymnasiasten jeden Monat auf Taschengeld verzichtet haben

Kinder helfen Kindern: Warum Saarburger Gymnasiasten jeden Monat auf Taschengeld verzichtet haben

Jungen und Mädchen des Saarburger Gymnasiums haben Kindern, die keine Zukunftschance haben, geholfen. Daher übergab die 6a mit Lehrerin Frau Wutzler eine Spende von 1420 Euro an Margret Meier, Vorstandsmitglied im Förderverein Kinderpfade Indien.

(red) In einem Diavortrag hatte Meier Land, Leute und Leben in Indien vorgestellt. Die Klasse war beeindruckt von der Armut mancher Familien, in denen die Kinder mitarbeiten müssen, damit sie überhaupt etwas zu essen haben sowie von der Tatsache, dass viele indische Kinder keine Schule besuchen und keine Perspektive haben. So beschloss die Klasse etwas zu tun und sammelte durch Aktionen und den Verzicht auf Taschengeld Geld für den Verein "Kinderpfade Indien". Der sorgt dafür, dass im Süden Indiens, in einer sehr armen Gegend, Waisen- und Straßenkinder in "Friendly Home" ein Zuhause, Essen, Kleidung und eine gute Schulbildung bekommen. So verzichteten die Jungen und Mädchen jeden Monat freiwillig auf einen Euro Taschengeld und legten ihn in eine Sparkiste. An zwei Terminen verkauften sie "Bastelwundertüten". Zum "Tag der Offenen Tür" am Gymnasium rüsteten sie sich mit Schildern und Spendendosen aus und sammelten so weitere 160 Euro. Beeindruckend waren die Sponsorenwettkämpfe, die sie in den Disziplinen Schwimmen und Rudern am Ergometer organisierten. So wuchs der Betrag auf 1420 Euro.

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