Kinder im KZ – Augenzeuge berichtet beim Auftakt der Ausstellung in Trier

Ausstellung : Kinder im KZ – Augenzeuge berichtet beim Auftakt der Ausstellung in Trier

Der Holocaust-Überlebende Pavel Hoffmann spricht am heutigen Montag, 19.30 Uhr, in der Volkshochschule Trier, Domfreihof 1b, Raum 5, über seine Zeit als Kind im Konzentrationslager Theresienstadt, sein Leben nach der Befreiung sowie über den erstarkenden Antisemitismus.

Hoffmann wurde 1939 in Prag geboren. Sein Vater wurde 1942 von den Nationalsozialisten ermordet, er selbst wurde 1943 mit seiner Mutter in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Von 15 000 jüdischen Kindern, die vor dem Krieg in Prag lebten, kamen nur 28 Kinder zurück. Unter ihnen der sechsjährige Pavel.

Mit dieser Veranstaltung wird die Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt“ eröffnet, sie erinnert an das Schicksal der 11 000 nach Theresienstadt deportierten Kinder; die meisten wurden in Auschwitz ermordet. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von Kindern. Gezeigt wird die Ausstellung bis 15. Februar, montags bis samstaga, 9 bis 18 Uhr.

Weitere Veranstaltungen im Begleitprogramm: Dienstag 21. Januar, um 19.30 Uhr wird der Dokumentarfilm ”Wiedersehen mit Brundibár” im Broadway-Filmtheater gezeigt.Am Montag 27. Janaur, um 15 Uhr findet ein Ökumenischer Gottesdienst mit dem Titel „Schutzlos“ zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) im Fetzencafé der KHG Trier, Im Treff 15 statt.

Zum Gedenktag am 27. Januar wird ein „Rundgang gegen das Vergessen“ veranstaltet. Startpunkt ist um 17 Uhr am Friedens- & Umweltzentrum in der Pfützenstraße 1 in Trier. Weitere Details: www.agf-trier.de