Kirf investiert weiter in Infrastruktur

Kirf investiert weiter in Infrastruktur

Die Baustellen werden in Kirf so schnell nicht verschwinden. Ortsbürgermeister Josef Krug und sein Rat haben Planungen für die nächsten Jahre abgesegnet. Es geht um das neue Herz der Gemeinde, den Dorfplatz, die Sanierung weiterer Straßen und das Bürgerhaus.

Kirf. Auf dem Platz, wo bis ins Frühjahr hinein noch eine alte Scheune stand, ist derzeit ein Parkplatz für Bagger und andere Baumaschinen. Letzte Handgriffe der Bauleute vollenden die Kirch- und Ringstraße. Doch in Kirf ist so schnell kein Ende von Bauarbeiten in Sicht.
"Allein 50 000 Euro hat der Grunderwerb und der Abriss der alten Scheune gekostet", erinnert Ortsbürgermeister Josef Krug. Noch einmal so viel wird die Gestaltung des Platzes kosten, die im April beginnen soll. Ein neuer Dorfmittelpunkt soll entstehen, der bei Fertigstellung auch zünftig eingeweiht wird.
Bei den Straßen im Ortskern ist erst der erste Bauabschnitt vollendet. Die Holperstrecken der Kimm- und Kandelstraße warten auf Sanierungen.
Dafür startet die Planung 2013. "Wenn Zuschüsse fließen, haben wir die Hoffnung, dass diese Straßen 2014 ausgebaut werden können", erklärt Krug. Hier werden, wie bei der Kirch- und Ringstraße auch, die Kanäle und Wasseranschlüsse mit erneuert. Da in Kirf wiederkehrende Beiträge gelten, werden alle Grundstücksbesitzer des Dorfes an den Kosten des Straßenausbaus beteiligt.
"Das waren im ersten Bauabschnitt um die 2,20 Euro pro Quadratmeter", rechnet der Ortschef vor. Nur die Anlieger trifft die Beteiligung an den Kanälen und Leitungen. Hier schätzt Krug etwa sechs Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche.
Dem Dorf und seinen Bewohnern stehen also noch viele Bauarbeiten bevor. Das Bürgerhaus, so Krug, wird aber wohl noch länger nicht dabei sein. "Seit vier Jahren planen wir die Grundsanierung dieses Gebäudes", bedauert der Ortsbürgermeister.
Doch die berechneten Kosten liegen bei 395 000 Euro, und Kirf liege nicht in der Spitzengruppe der Warteliste beim Investitionsstock der Landesregierung. Ohne Eigenleistung und Zuschüsse sei das Projekt also nicht zu stemmen. doth