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Kita-Neubau und erhöhte Umlagen: Wasserliesch im Minus

Kita-Neubau und erhöhte Umlagen: Wasserliesch im Minus

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat Wasserlisch über einen Fehlbedarf im Haushalt von 519 000 Euro diskutiert. Weitere Themen waren der Forstwirtschaftsplan und die Personalkosten der Kita.

Wasserliesch. Der Wasserliescher Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung den Forstwirtschaftsplan beraten. Es sei ein Gewinn von 5413 Euro zu erwarten, teilt Ortsbürgermeister Herbert Rausch mit. Rund 8000 Euro stünden zur Verfügung für den Erhalt der Infrastruktur im Gemeindewald. Der Gemeinderat beschloss sämtliche Tagesordnungspunkte einstimmig. Dazu zählte auch der Neuzuschnitt des Forstreviers Konz-Wiltingen. Ihm wird der Privatwald, der bislang zum Privatwaldbetreuungsrevier "Links der Saar" gehörte, rückwirkend zum 1. Januar zugeordnet.
Bei den umfänglichen Haushaltsberatungen diskutierte das Gremium einen Fehlbedarf von 519 000 Euro. Er resultiere aus den Kosten für den Aus- und Umbau der Wasserliescher Kindertagesstätte. Außerdem seien die Umlagen für die Verbandsgemeinde und Kreisverwaltung sowie die Grundschulumlage gestiegen.
Die Kita erhält einen Personalkostenzuschuss von 106 750 Euro. Die Gemeinde habe hohe Belastungen zu tragen, die das Realisieren neuer Projekte erschwerten, so Rausch. Einstimmig stimmte der Gemeinderat den Aufträgen für Küche und Toiletten in der Kita in Höhe von 30 000 Euro zu. Wasserliesch wird sich am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" in diesem Jahr nicht beteiligen.
Am Ende der Ratssitzung gab Josef Reinert bekannt, dass er sein Mandat als Ratsmitglied niederlegt. Ortsbürgermeister Herbert Rausch bedankte sich im Namen aller Ratsmitglieder für Reinerts langjährige Tätigkeit, "die immer geprägt war vom Willen, unsere Gemeinde nach vorne zu bringen". Eine offizielle Verabschiedung ist geplant. gsb