Klein und fein und dazu noch urgemütlich

Reinsfeld · Drei Veranstaltungen haben in Reinsfeld auf Weihnachten eingestimmt: Hüttendorf-Weihnachtsmarkt, Basar und Musical der St-Martinus-Schule sowie der Nikolaus-Rock in der Kulturhalle.

 Daniel Schömer mit Patenkind Johanna und Katja Wollscheid genießen den Bummel über den Reinsfelder Weihnachtsmarkt. Hier am Stand des katholischen Kindergartens bei Astrid Weist und Anne Brocker (von links). TV-Foto: Ursula Schmieder

Daniel Schömer mit Patenkind Johanna und Katja Wollscheid genießen den Bummel über den Reinsfelder Weihnachtsmarkt. Hier am Stand des katholischen Kindergartens bei Astrid Weist und Anne Brocker (von links). TV-Foto: Ursula Schmieder

Reinsfeld. Für jeden Geschmack war etwas dabei beim Weihnachtsmarkt in Reinsfeld. Kinder drehten ihre Runden auf Deutschlands kleinstem, da nur dreisitzigen Kinderkarussell, das seit Jahren dafür eigens aus dem Saarland herbeigekarrt wird. Schüler lebten sich bei der Aufführung eines Musicals aus und Jugendliche sowie jung gebliebene Ältere beim Benefiz-Nikolaus-Rock. Ein Spaß für alle Generationen war der Bummel über den Weihnachtsmarkt, organisiert von Vereinen und Ortsgemeinde. Das Angebot reichte von selbst gebackenen Plätzchen, Handarbeiten und kreativen Deko- und Geschenkartikeln bis hin zu Wildspezialitäten, Gulaschsuppe, Flammkuchen und Reibekuchen.Gut ein Dutzend Stände

Insgesamt säumten gut ein Dutzend Hütten und Zelte den Platz. Die von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellten Häuschen waren für den Markt in unterschiedlichen Farben gestrichen worden. Davor flackerten Schwedenfeuer, die das offene Singen des Quartettvereins in Szene setzten. Sonntags sorgten der Musikverein und der Nikolausbesuch für Unterhaltung. Der Markt werde von Jahr zu Jahr immer ein klein wenig größer, sagte Sängerin Hildegard Eiden. Katja Wollscheid findet den Markt, bei dem sie immer viele Bekannte trifft, "richtig schön gemütlich". Auch die Kinder hätten ihren Spaß. Eine richtig gute Idee sei das Karussell, lobte Daniel Schömer, der den Termin nutzte, um sein Patenkind Johanna zu besuchen. Laut Astrid Weist, die mit Anne Brocker für den katholischen Kindergarten Plätzchen und verpackte Geschenke verkaufte, läuft der Markt am Samstag etwas ruhiger an. "Die Leute gucken sich um und trinken erst mal einen Glühwein." Am Sonntag geht es dafür umso geschäftiger zu, was den parallelen Angeboten der St.-Martinus-Schule zu danken ist. Wegen des erfahrungsgemäß großen Andrangs führten die Reinsfelder Füchse, der Schulchor, das Musical "Vor langer Zeit in Bethlehem" gleich zweimal auf. Außerdem lockten Martinusbasar, Kinderflohmarkt und Spiele-Atelier, und bei einbrechender Dunkelheit strömten die Besucher zur Ziehung der Tombola-Gewinner zum Weihnachtsmarkt. Abends zuvor war Stimmung in der Reinsfelder Kulturhalle angesagt. Beim Nikolaus-Rock zugunsten des Rotary Clubs Hermeskeil-Hunsrück heizten die fünf Osburger Musiker der Band Osburn (der TV berichtete) ein sowie vorab die Wittlicher Band Delirium.volksfreund.de/weihnachtsmarkt

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