Kleine Hochwaldindianer erleben viele Abenteuer

Kleine Hochwaldindianer erleben viele Abenteuer

Indianer sein und eine ganze Woche auf einem Zeltplatz zu verbringen, ist der Traum vieler Kinder. Der Ferienspaß der Verbandsgemeinde Kell am See machte das möglich. Unter dem Motto "Unterwegs mit den Hochwaldindianern" erlebten 30 Kinder eine ereignisreiche Woche.

Lampaden/Kell am See. Es war die Ruhe, die Abgeschiedenheit und die Sicherheit, von denen Betreuer und Kinder begeistert waren. Einen Kilometer außerhalb bon Lampaden fand am Waldrand der diesjährige Ferienspaß der Verbandsgemeinde Kell am See statt.

"Hier auf dem neuen Jugendzeltplatz können die Kinder toben, sich auslassen und dennoch haben wir alles unter Kontrolle", sagt VG-Jugendpfleger Markus Ankerstein, Derweil basteln die Betreuer mit den rund 30 Jungen und Mädchen aus den verschiedenen Orten der Verbandsgemeinde Kell Indianer-Kopfschmuck. Aber auch sonst ist das Programm während der Abenteuerwoche prall gefüllt. Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm mit viel Spiel und Spaß. Unter anderem findet eine Lager-Olympiade und eine Walderlebniswanderung mit Helmut Steuer vom Forstamt Saarburg statt. Bastel- und Mal-Workshops, in denen Totempfähle und Tipis nachgebaut wurden, begeistern Jungen und Mädchen. "Am besten fand ich das Trommeln und das Anmalen. Es war so schön, weil wir im Wald waren", erzählt Zweitklässlerin Melina Nikolajetz aus Lampaden begeistert. "Am liebsten würde ich noch etwas hier bleiben. Auch Erstklässler Stas Oberderfer aus Lampaden würde am liebsten noch ein paar Tage dranhängen. "Mit Pfeil und Bogen, das war Klasse. Und den ganzen Tag haben wir gespielt." "Es hat riesigen Spaß gemacht, die Kinder waren motiviert und haben alles mitgemacht, was wir ihnen vorgeschlagen haben", sagte Betreuerin Carolin Heijnsbrock aus Hentern. "Besser konnte es nicht sein." Ankerstein sieht in die Zukunft der nächsten Tage und Wochen. "Es war für die Kinder ein großes Naturerlebnis. Ich kann nur hoffen, dass den Kindern alles noch lange in Erinnerung bleibt, auch dann, wenn die Schule und der Alltag mit den technischen Errungenschaften wieder beginnen." hm