Kleiner, aber feiner Markt

Der Reinsfelder Weihnachtsmarkt hat mit einem hochwertigen Sortiment der Standbetreiber bei den Besuchern gepunktet - und mit den Kochkünsten örtlicher Vereine. Eine Musicalaufführung und der Basar der St.-Martinus-Förderschule rundeten das Angebot ab.

Reinsfeld. In Handarbeit gebaute Krippen, großformatige Gemälde sowie Gestricktes, Genähtes oder auch mal Gekauftes - die Angebotspalette des Reinsfelder Weihnachtsmarktes war vielfältig. Mit heiß begehrten Gerichten wie frisch zubereiteten Kartoffelpuffern oder den vom Angelsportverein aufgetischten Räucherforellen war zudem für das leibliche Wohl gesorgt.
Dem zeitweise heftigen Schneegestöber trotzten die Besucher bei Glühwein und Kinderpunsch sowie selbst gebackenen Plätzchen. Insgesamt 14 Stände waren auf dem Platz am Musikpavillon vor der Kirche aufgebaut. Vereine und Privatpersonen konnten dort unentgeltlich ihre Waren anbieten, da die Ortsgemeinde als Ausrichterin auf ein Standgeld verzichtet hatte.
Wenige Schritte entfernt hielt zudem wie seit vielen Jahren am zweiten Adventssonntag der Basar der St.-Martinus-Schule seine Türen offen. Auch dort war Weihnachtliches im Angebot: jede Menge Geschenkartikel sowie Bastelarbeiten. Außerdem gab es einen Flohmarkt für Kinder und eine Musicalaufführung des Schulchores Reinsfelder Füchse. Passend zum Advent entführten sie zum "kleinen Stern".
Paul Port, der sich für die Gemeinde um die Organisation gekümmert hatte, ärgerte nur, dass der Hermeskeiler Lichterglanz parallel stattfand. "Die haben uns dazwischengefunkt - ohne vorherige Rücksprache", kritisierte er. Im Vorjahr hatte der Markt in Hermeskeil am dritten Adventswochenende stattgefunden. Dass es in diesem Jahr anders war, liegt an der kurzen Vorweihnachtszeit, wegen der sich Hermeskeil für das zweite Dezemberwochenende entschieden hat.