Kleiner Bahnhof im Historischen Bahnhof

In der Gastronomie boomen die Vorbestellungen bei den Hochwälder Kartoffeltagen. Ein Vortrag von Dittmar Lauer (Kreisheimatverein) im Historischen Bahnhof Kell am See sollte schon einmal darauf einstimmen.

 Dittmar Lauer (rechts), Vorsitzender des Kreisheimatvereins Trier-Saarburg, während seiner Erläuterungen. TV-Foto: Hans Muth

Dittmar Lauer (rechts), Vorsitzender des Kreisheimatvereins Trier-Saarburg, während seiner Erläuterungen. TV-Foto: Hans Muth

Kell am See. (hm) "Das Jahr 2008 ist von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Kartoffel erklärt worden", erklärte Dittmar Lauer in seinem Vortrag "Die tolle Knolle im Jahr der Kartoffel". Dass der Publikums-Zuspruch mit gerade mal fünfzehn Gästen, unter ihnen Bürgermeister Werner Angsten, Ortsbürgermeister Markus Lehnen, Walburga Meyer, Geschäftsführerin von Hochwald Ferienland, und Gundrun Rau, Geschäftsführerin Naturpark Saar-Hunsrück, eher spärlich war, lag zum einen an den starken Regengüssen an diesem Tag, zum anderen am offensichtlich nachlassenden Interesse an solchen Veranstaltungen. Das ist auch der Grund dafür, dass in diesem Jahr das Bürgermeisterkochen aus dem Programm gestrichen worden ist. Die Gastronomie hingegen kann den Vorbestellungen kaum gerecht werden. "Sogar für das kommende Jahr liegen bereits heute zahlreiche Buchungen dort vor", informiert Lauer. Es muss wieder Events geben, die zudem einem guten Zweck zugute kommen, wie es beim Bürgermeisterkochen der Fall war", sagte Lauer. Und auch Angsten ist der Meinung, "dass durchaus neue Ideen immer wieder auffrischend wirken können".

Den Anfang möchte Lauer im kommenden Jahr machen. Dann nämlich werden die Kartoffeltage 15 Jahre alt. Einen bekennenden prominenten Kartoffelliebhaber hat sich Lauer schon als Schirmherrn ausgesucht: Bundespräsident Horst Köhler. "Die bisherige Korrespondenz mit seiner Dienststelle gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir ihn hier im Hochwald werden begrüßen können."

Im nächsten Jahr, so verkündete Lauer, soll ein Arbeitskreis gegründet werden. Der wiederum soll den Naturpark Saar-Hunsrück in die Trägerschaft für die Hochwälder Kartoffeltage nehmen. Es soll über neue Strukturen nachgedacht werden.

"Wichtig ist es, dass sich die eigenen Kräfte in unserer Region mobilisieren, dass sich die Menschen mit dieser Region identifizieren und dass die Initiativen den gesamten Hochwaldraum erreichen", forderte Angsten.

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