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Kneipenfestival und ein "roter Teppich"

Kneipenfestival und ein "roter Teppich"

Das Stadtzentrum beleben, den Einzelhandel stärken und gute Nachrichten verbreiten — diese Ziele haben sich mehrere Projektgruppen im Rahmen der "Konzer Stadtgespräche" gesetzt.

Konz. Die Granastraße ist das Sorgenkind des Konzer Stadtzentrums. Damit dies nicht so bleibt, entwickelt die Projektgruppe "Stadtmitte" jetzt Pläne, wie die meist nur als Verkehrsachse wahrgenommene Straße aufgewertet werden kann. "Stadtgespräche"-Moderator Thomas Lepping berichtet, dass jetzt mit den Immobilienbesitzern über eine Fassadenverschönerung gesprochen wird. "Die Projektgruppe ermittelt die verschiedenen Fördermöglichkeiten und bietet sich als Scharnier zwischen der Stadtverwaltung und den Hauseigentümern an", beantwortet er eine TV-Anfrage nach Plänen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt.Kundenfreundlichkeit auf dem "roten Teppich"

Ein besonderes "Schmankerl" im Stadtzentrum könnte ein Kneipenfestival sein — eine durchaus realisierbare Vision. Die Projektgruppe hat den Ratskeller-Betreiber Joachim Rohn gebeten, mit seinen Kollegen Kontakt aufzunehmen. "Ich versuche jetzt, attraktive Bands zu engagieren", berichtet der Gastronom. Welche Kneipen und Gaststätten an dem Festival teilnehmen, ist noch offen. "Die Arbeitsgruppe hat erst vor ein paar Tagen den Beschluss gefasst, dass wir dieses Festival veranstalten wollen", erzählt Rohn. "Ich hatte noch nicht einmal Gelegenheit, mit allen potenziellen Kollegen zu sprechen." Als Termin ist Samstag, 31. Mai, vorgesehen.Die Projektgruppe "Einzelhandel und Wirtschaft" entwickelt ebenfalls Ideen, den Geschäften mit besonderen Aktionen mehr Kundschaft und damit letztlich auch mehr Umsatz zu bringen. "Neben einem verkaufsoffenen Sonntag im Herbst wollen wir im Juni für die Kunden einen ‚roten Teppich‘ ausrollen", sagt Lepping auf TV-Anfrage. Die teilnehmenden Geschäfte wollen damit nicht nur auf ihre "königliche" Kundenfreundlichkeit aufmerksam machen, sondern auch ganz besondere Angebote entwickeln. "Welcher Art die Angebote sein werden, entscheidet jedes Geschäft selbst", skizziert Lepping den Plan. "Die genauen Modalitäten werden aber noch mit dem ‚Stadtmarketing‘, dem Zusammenschluss der Konzer Gewerbetreibenden, abgesprochen."Wege auf die Spuren aus der Römerzeit

Das Thema "Sicherheit für Senioren" ist Gegenstand einer Tagung, die die Projektgruppe "Leerstandsmanagement, Sicherheit, Sauberkeit und Standortgemeinschaft" im Oktober veranstalten wird.Damit Informationen über die verschiedenen Aktivitäten der Projektgruppen auch für alle Interessierten zugänglich sind, wird im Internet unter www.konz.eu eine extra Rubrik geschaffen. "Die Verbandsgemeinde stellt die Infrastruktur, die Inhalte kommen von den Projektgruppen der ‚Stadtgespräche‘", erklärt Berater Lepping das Konzept.Die Projektgruppe "Marke Konz" stellt bis zum Sommer das römische Konz in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. "Ein Rundweg für Fußgänger führt zu den Spuren und Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit", erzählt Projektgruppenleiter Hartmut Schwiering. Jugendliche vom Gymnasium und dem "Haus der Jugend" beteiligen sich aktiv an der Entwicklung des Rundgangs. "Die Untertunnelung der Bahngleise zwischen Konstantinstraße und Weinbergstraße wird durch Sprayer ‚römisch‘ gestaltet, und die Lateinklasse von Karsten Stiller wird unter anderem Säulen-Fragmente herstellen."