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Kommentar zu Boom bei Ferienwohnungen im Hochwald und Hunsrück

Kommentar : Vorhandene Hürden noch weiter abbauen

Die Pandemie hat den kontaktarmen Urlaub in einer Ferienwohnung noch attraktiver gemacht. Davon profitieren derzeit offensichtlich auch die Gastgeber in Hunsrück und Hochwald. Dass einige neue Unterkünfte in den vergangenen Jahren dazugekommen sind und auch deren Qualität laut den Tourismus-Fachleuten steigt, hat aber andere Ursachen.

Neben dem Wandern als Top-Touristenmagnet scheint auch der Nationalpark Hunsrück-Hochwald so allmählich die touristische Strahlkraft und die positiven Impulse für die Entwicklung der Region zu entfalten, die sich viele erhofft haben. Speziell für die Nationalpark-Region sind in der aktuellen Leaderförderperiode zusätzliche Fördermittel des Landes geflossen, von denen private Investoren – auch für Ferienwohnungsprojekte – profitiert haben. Dank Leader und der damit verbundenen Ansprüche sind die geförderten Projekte nicht nur ein Gewinn für Gäste und Gastgeber. Oft werden so auch kleine Orte wie beispielsweise Geisfeld zusätzlich aufgewertet. Damit noch mehr Privatleute diese Chance nutzen, sollte darüber nachgedacht werden, wie die angesprochenen Hürden für die nächste Förderperiode ab 2023 noch weiter abgebaut werden könnten.
c.weber@volksfreund.de