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Kommentar zur Umgestaltung des klosterumfelds in Karthaus

Meinung : Engstirnige Parkplatzdebatte statt Vorstellungskraft

Der komplette Bereich ums Kloster Karthaus wird schöner. Das ist für die Stadt Konz ein Gewinn. Denn das Kloster ist ein wichtiges Zentrum für das Kultur- und Vereinsleben. Dass es bei solch einem Projekt in der politischen Diskussion wieder um Stellplätze für Autos geht – gerade im Bereich der Grundschule – ist unverständlich und zeugt nicht gerade von großem Vorstellungsvermögen.

Dabei haben im Prinzip in einer Parkanlage Autos nichts zu suchen. Im Gegenteil: Die Aufenthaltsqualität würde immens gesteigert, wenn dort möglichst wenige Fahrzeuge hinkämen und womöglich der Zugang beschränkt würde.

Die Parkplatzdiskussion mutet da sehr altbacken an. Denn gerade ständig verfügbare Parkplätze führen dazu, dass dort Fahrzeuge abgestellt werden, die eigentlich gar nicht dorthin gehören. Vielleicht wäre es sinnvoller, über ein anderes Konzept zu sprechen, zum Beispiel ständige Parkplätze für das Personal der Kita, des Klosters und der Schule und eine Schranke für alle anderen. Bei Veranstaltungen könnten dann zusätzliche Stellplätze für parkende Autos freigegeben werden – zum Beispiel im Schatten unter den Bäumen auf dem Schulhof.
c.kremer@volksfreund.de