Kommunalreform: Straffer Zeitplan bis zur Fusionsentscheidung von Saarburg und Kell am See

Kommunalreform: Straffer Zeitplan bis zur Fusionsentscheidung von Saarburg und Kell am See

Die Bürgermeister Jürgen Dixius und Martin Alten haben bei einem Pressegespräch angekündigt, dass bis Mitte des Jahres eine erste Einschätzung zur möglichen Fusion ihrer beiden Verbandsgemeinden Saarburg und Kell am See möglich sein soll.

Dafür soll sich nun alle vier Wochen eine erweiterte Lenkungsgruppe treffen, die vorbereitete Themen bespricht. Acht Sitzungen sollen es bis zu den Sommerferien insgesamt werden, über die jeweils im Nachhinein öffentlich auf einer Internetseite informiert wird. Bürger können per E-Mail auch Fragen stellen.

In einem ersten Treffen wurde ein Fahrplan erstellt. Zu den Themen, die abgearbeitet werden sollen, gehören die Schulen, die Kitas, die Sportplätze und die Hallenkapazität, die Vereine, der Tourismus, die Werke und die Bäder, aber auch die Ortsgemeinde- und Verbandsgemeindestrukturen. Die Fakten für eine fundierte Entscheidung sollten bei diesen Treffen gesammelt werden, hieß es.

Dixius sagte: "Auch auf Wunsch des Innenministeriums soll noch in diesem Jahr eine Entscheidung fallen - je früher desto besser." Man wolle insbesondere auch für die Mitarbeiter der Keller Verwaltung nicht, dass diese durch zu langes Warten verunsichert würden. Ziel sei es, bei einer Fusion eine zeitgemäße Verwaltung aufzubauen und Synergien durch das Zusammengehen zu nutzen.
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