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Kommunalreform: Vorgehen der VG Hermeskeil kritisiert

Kommunalreform: Vorgehen der VG Hermeskeil kritisiert

Michael Hülpes (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hermeskeil, hat sich im VG-Rat gegen Kritik der Hermeskeiler SPD gewehrt, er sei bei den Gesprächen für die Bildung einer neuen VG Hochwald mit den Nachbarn Kell am See und Thalfang falsch vorgegangen. Die SPD hatte in der lokalen Zeitung "Rund um Hermeskeil" bemängelt, die "Marke Hochwald" werde "kaputtgemacht".

Wegen vorhandener "Ressentiments" sei es in den Verhandlungen "wenig zweckdienlich", die Stärkung Hermeskeils in den Mittelpunkt zu stellen.
Der Rat der VG Kell hatte am 9. November einstimmig beschlossen, mit der VG Saarburg über einen Zusammenschluss beider Kommunen verhandeln zu wollen. Die Saarburger beraten darüber am Dienstag, 22. November, in ihrem VG-Rat.
Der Hermeskeiler VG-Chef betonte, man habe "den Kellern auf Augenhöhe die gemeinsame Bildung einer VG Hochwald angeboten". Die Argumente für eine solche Lösung würden allerdings zurzeit dort "ignoriert". Hülpes erklärte, dass aktuell nach Kriterien entschieden werde, die Vorgaben der Landesregierung wie deren eigener Entwicklungsplanung widersprächen. Die Versorgungswege der Menschen im östlichen Teil der VG Kell seien nach Hermeskeil und nicht nach Saarburg orientiert. Die Keller Bürger profitierten von diesen Strukturen. "Wenn man die Sache natürlich nur rein betriebswirtschaftlich betrachtet, dann liegt der Vorteil bei der finanzstarken VG Saarburg", sagte Hülpes. cweb