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HERMESKEIL/KONZ. (ax/mö) Welchen Standpunkt vertreten drei der Landtagskandidaten im Wahlkreis 26 bei den Streitthemen, die im Hochwald und in der Verbandsgemeinde Konz die Gemüter bewegen? Eine Antwort darauf erhalten Bürger bei der TV-Brennpunkte-Tour am Freitag, 3. März.

Sie sind drei der Kandidaten, die sich im Wahlkreis 26 um einen Sitz im rheinland-pfälzischen Landtag bewerben, und sie machen mit bei der TV-Brennpunkte-Tour: Alfons Maximini (SPD), Bernhard Henter (CDU), Paul Port (Grüne). Im Bereich Konz ist es vor allem die immer wieder versprochene und doch nie realisierte Ortsumgehung von Könen, die den geballten Zorn der Bürger auslöst. Seit rund zehn Jahren kämpft eine Bürgerinitiative für den Straßenneubau. Zahlreiche Anwohner haben auf Schrifttafeln am Rande der Bundesstraße 51 ihren Forderungen Nachdruck verliehen. Offenbar steht die Ortsumgehung in der Landespolitik aber nicht an vorderster Stelle, sondern rangiert weit hinten in den Prioritätenliste. Nun können die Kandidaten den Wählern erläutern, wie sie zur Ortsumgehung stehen und wie sie sie durchsetzen wollen. Ganz konkret. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Gasthaus Sturm, Konz-Könen. Gegen 16 Uhr wird die geballte Polit-Kompetenz am Hermeskeiler Freibad erwartet (Treffpunkt: Terrasse am Eingang zum Hallenbad), um vor Ort ein Thema zu diskutieren, dass zuletzt zu heftiger Kritik der Kommunalpolitiker im Hochwald an der Mainzer Landesregierung geführt hat. In und um Hermeskeil herrscht Unmut darüber, dass das Land zwar die baldige Freibad-Sanierung zugesagt hat, vorerst aber keine finanzielle Hilfen für die Verwirklichung von Konversions-Projekten auf dem Gelände von Hochwaldkaserne und Standortübungsplatz leisten will. Zudem hat Mainz zum Leidwesen vieler Freibad-Freunde angekündigt, dass die geplante Sanierung das Ende der 50-Meter-Bahn bedeutet.

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