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Konzer Doktor bringt Frauen zum Schmunzeln

Konzer Doktor bringt Frauen zum Schmunzeln

Voll besetzt mit etwa 200 fest zur Heiterkeit entschlossenen Frauen war der TG-Sportpark zur diesjährigen Weiberfastnacht der Frauengemeinschaft Konz St. Nikolaus. Das vierstündige Programm gab auch genug Gelegenheit zur Heiterkeit.

 Elli Faber spricht als Konzer Doktor zur Frauengemeinschaft Konz St. Nikolaus. TV-Foto: Rolf Neller
Elli Faber spricht als Konzer Doktor zur Frauengemeinschaft Konz St. Nikolaus. TV-Foto: Rolf Neller

Konz. (nero) Obwohl die Konzer Frauengemeinschaft Weiberfastnacht gefeiert hat, war es ein Mann, der den Närrinnen einen der Höhepunkte des Abends bescherte: Der Konzer Doktor. Weil er als Mann von der Frauensitzung ausgeschlossen war, trat er in Gestalt von Elli Faber ans Rednerpult und glossierte das Konzer Geschehen.

Dabei vergaß Elli auch nicht, den anwesenden Bürgermeister Karl-Heinz Frieden dafür zu loben, dass Konz endlich ein Bürgerhaus erhalten soll, während Pastor Georg Dehn sich anhören musste, dass noch mehr Leute in die Kirche gehen würden, wenn er bei der Predigt deutlicher sprechen würde. Außerdem meinte sie bezüglich der Lautstärke der neuen Orgel, dass diese wohl nicht zu groß, die Konzer Kirche aber dafür zu klein wäre.

Weitere Glanzlichter des Nach-mittags waren: die "Klofrau" (Annemie Hein), "Jugend heute und vor 50 Jahren" (Marianne Zimmer und Monika Plunien), "Mein Konz" (Mechthild Willems und Anneliese Umlauft) und "Anton und Beamter" (Elli Faber und Marianne Zimmer).

Maria Schommer, die bereits vorher als "Holzmichel", "Pfälzer Jung" und "Cowboy und Indianer" ihren Auftritt hatte setzte dem Ganzen als "Funkenmariechen" die Krone auf: Die dabei zur Schau gestellte Unbeholfenheit war eine schauspielerische Leistung, die den Saal zum Toben brachte. Durch das Programm der fünften Weiberfastnacht führte die Vereinsvorsitzende Hedwig Susanna Clemens.

Auch das Konzer Prinzenpaar war anwesend. Horst Herrig begleitete die Jecken auf seinem Keyboard.

Maria Hausen hatte sich Gedanken darüber gemacht, was so alles an einem Buffet passiert und kam mit ihrer natürlich überspitzt dargestellten Selbstbedienungsmentalität der Wirklichkeit doch ziemlich nahe.

Die "Geplagte Prinzenfrau" (Cilly Rohn) wusste aus eigener Erfahrung zu berichten, was man als Gattin eines Karnevalsprinzen während einer Session so alles mitmacht, während "Sanni und Klara" (Annemie Hein und Anneliese Umlauft) eigentlich zu einer Beerdigung gehen wollten, dann aber lieber doch über die teure Verblichene tratschten.