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Konzer Feuerwehr rückt zu Überflutungen aus

Unwettereinsatz : Konzer Feuerwehr rückt zu Überflutungen aus

Die Konzer Feuerwehr musste am Samstag ausrücken, weil mehrere Straßen überflutet waren. Auch die Problemstelle in der Senke des Konzer Wohngebiets Berendsborn war wieder betroffen.

Samstagabend 20.30 Uhr, eine Regenfront zieht über die Stadt Konz. Die Folge: mehrere überflutete Straßen im Stadtgebiet. Die freiwillige Feuerwehr der Stadt Konz war laut eigenen Angaben vor allem an zwei Stellen im Einsatz. Neben der Straße „Am Luxemburger Damm“ war die größte Einsatzstelle in der Straße „Am Berendsborn“. Dort lief die Stelle direkt am für das Wohngebiet namensgebenden Brunnen voll, die im Volksmund „Berendsborner Loch“ genannt wird. „Ständig nachlaufendes Wasser aus dem Berendsgraben und mit Laub gefüllte Kanäle erschwerten ein Ablaufen der Wassermassen“, erklärt Daniel Petry, Pressesprecher der Konzer Feuerwehr. Die Feuerwehr habe die Abflüsse gereinigt, so dass das Wasser wieder abfließen habe können. „Insgesamt war die Feuerwehr rund zwei Stunden im Einsatz“, sagt Petry. Im Einsatz waren neben verschiedenen Kräften der Feuerwehr der Stadt  sowie der Verbandsgemeinde Konz,  der städtische Bauhof, die Verbandsgemeindewerke und die Polizei.

 Die VG-Werke haben in der Senke am Berendsborn zwischen 2016 und 2018 mehr als eine Million Euro zur Regentlastung investiert. Die Überflutung am Samstag zeigt jedoch mindestens zum zweiten Mal, dass die Überflutungsgefahr damit nicht behoben ist. Schon im Juli 2019 war die Senke überflutet worden. Damals erklärte die VG-Verwaltung, dass die Ursachen für Probleme mit dem Ablauf von Oberflächenwasser bei großen Regenmengen unter anderem verstopfte Kanälen seien. Damals hatte die Verwaltung auch erklärt, dass ein Ingenieurbüro sich die Sache noch einmal ansehen solle. Ein Ergebnis dieser Prüfung wurde in der Zwischenzeit nicht bekanntgegeben.