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Kreis Trier-Saarburg zählt 82 Kinder in Corona-Notbetreuung

Corona : Kreis Trier-Saarburg zählt 82 Kinder in Notbetreuung

Die Nachfrage nach Plätzen hält sich bisher in Grenzen.

Drei Tage nach Einführung der Notbetreuung am Montag an den kreiseigenen Schulen und Kindergärten meldet die Trier-Saarburger Kreisverwaltung, dass mehr als 80 Kinder das Angebot wahrnehmen. Kreis-Pressesprecherin Martina Bosch erklärt auf TV-Anfrage, die Abfrage der Schulabteilung an den kreiseigenen Schulen habe ergeben, dass bislang in den kreiseigenen Schulen nur vereinzelt eine Notbetreuung nachgefragt werde. In der St.-Martinus-Schule in Reinsfeld sowie in der Levana-Schule in Schweich seien jeweils zwei Kinder in Notbetreuung. In der Wiltinger Don-Bosco-Schule wird diese Woche laut Bosch ein Kind betreut. Ab kommender Woche seien drei Kinder angemeldet. „Außerdem befindet sich in der Ruwertal-Schule in Waldrach ein Kind in der Notbetreuung“, sagt Bosch. Laut der Kreissprecherin wird in fast allen 79 Kindertagesstätten im Landkreis eine Notbetreuung angeboten. „Das Angebot wird unterschiedlich wahrgenommen“, sagt Bosch. So gibt es eine Reihe von Kitas, in denen es momentan gar keine Nachfrage gibt, andere betreuen ein Kind bis hin zu mehreren Kindern.“ Bislang würden kreisweit 76 Kinder im gesamten Kreisgebiet betreut. Für die kommende Wochen seien ebenfalls schon Kinder angemeldet.

Die Notbetreuung wurde eingerichtet, weil sei Montag alle Schulen und Kindergärten aufgrund der Corona-Krise geschlossen sind. Offen ist sie laut der rheinland-pfälzischen Landesregierung für Kinder von Menschen bestimmter Berufsgruppen, die zur „Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung“ notwendig sind – zum Beispiel Ärzte, Pflegekräfte, Polizisten oder Feuerwehrleute.