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Kreisverwaltung Trier-Saarburg legt Wahlbezirke zusammen

Landtagswahlen : Kreisverwaltung Trier-Saarburg legt Wahlbezirke zusammen

Für Farschweiler und Herl, Gutweiler und Sommerau und die Konzer Stadtteile Hamm und Filzem wird es bei der anstehenden Landtagswahl jeweils nur ein Wahllokal geben.

  Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg ist zuversichtlich, dass die Landtagswahl im Wahlkreis Trier/Saarburg und im Wahlkreis Konz/Saarburg trotz Corona reibungslos ablaufen kann. „Corona und die damit einhergehenden Maßnahmen machen uns zwar mehr Arbeit, aber zumindest momentan sieht es nicht danach aus, dass es größere Probleme geben wird“, erklärte Thomas Müller, Pressesprecher der Kreisverwaltung, auf TV-Nachfrage.

Die Wahlvorstände in den Verbandsgemeinden und Ortsgemeinden seien informiert über die besondereren Vorgaben – etwa, dass in den Wahllokalen Desinfektionsmittel vorgehalten und Ein- und Ausgänge voneinander getrennt werden müssen, um Kontakte zwischen den Wählern zu vermeiden.

Auch in den Wahllokalen selbst müsse auf mehr Abstand geachtet werden. „Aber das ist meist gut machbar. In Tawern werden wir diesmal beispielsweise den Vorraum des Bürgerhauses nutzen sowie den kleinen und den großen Saal und bei Bedarf auch noch den Zugang zur Sporthalle miteinbeziehen“, erklärte Müller, der auch Ortsbürgermeister in Tawern ist.

„Wir bitten alle Bürger darum, eigene Stifte mitzubringen“, sagt er. Zwar würden die vorhandenen Stifte in den Wahllokalen desinfiziert, mitgebrachte eigene Kulis würden die Sache allerdings vereinfachen.

Im Wahlkreis Konz/Saarburg wurden bislang drei Stimmbezirke zusammengelegt: Für die Dörfer Farschweiler und Herl wird es ein gemeinsames Wahllokal im Bürgerhaus Farschweiler geben. Die Stimmbezirke Gutweiler und Sommerau wurden ebenfalls zusammengefasst, Wahllokal ist die Altenberghalle in Gutweiler. Für die bis dato getrennten Konzer Ortsbezirke Filzen und Hamm wird ein gemeinsames Wahllokal in Filzen eingerichtet.

Die Gemeinden hätten die Zusammenlegungen beantragt, erklärt Müller. Wohl auch, um gemeinsam coronakonforme Wahllokale mit ausreichend Platz einrichten zu können.

Obwohl einige ältere Wahlhelfer diesmal abgesagt hätten – vor allem, weil sie wegen Alters oder Vorerkrankungen zu Corona-Risikogruppen gehören – gibt es laut Müller keine größeren personellen Engpässe. „Berücksichtigt werden muss allerdings, dass tendenziell mehr Helfer benötigt werden – zum Beispiel, weil in den Wahllokalen neue Zu- und Ausgänge geschaffen wurden, zu denen die Leute möglicherweise hingeleitet werden müssen“, erklärt Müller. Andererseits dürfe wohl davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Briefwähler nochmals stark steigen werde – was weniger Personalbedarf in den Wahllokalen bedeute.

Im Vergleich zur Kommunalwahl, wo die Wähler ihre Stimmen auf etliche Namen und Listen verteilen konnten, müssten bei der Landtagswahl zudem nur zwei Kreuzchen für Erst- und Zweitstimme gemacht werden. Müller: „Die individuelle Aufenthaltsdauer in der Wahlkabine wird damit deutlich kürzer sein als bei der Kommunalwahl – was dazu beitragen wird, den Wählerstrom zu entzerren.“