Kunstmachen zum besseren Kennenlernen

Kunstmachen zum besseren Kennenlernen

Die Schüler der Klasse 5 an der Realschule plus in Saarburg haben drei Tage lang mit Künstlern aus der Region Lampen für das Lichtergartenfest am 17. September im Trierer Petrispark gebaut. Eine Gelegenheit für die Schüler, ihre Mitschüler, ihre Kreativität und Künstler kennenzulernen.

Saarburg. Mara Brill streicht vorsichtig eine latexähnliche Paste auf ein weißes Papier. Vorsichtig löst sie anschließend das Blatt vom Tisch und klebt es zusammen mit Lena Pretz vorsichtig auf ein Gestell aus Weidenstäben. Beide Mädchen haben aus Weidenstäben einen Korpus für ein Iglu gebaut, den sie jetzt mit dem wasserfest imprägnierten Papier verkleiden.
Beide Mädchen gehen in verschiedene fünfte Klassen an der Realschule plus in Saarburg. "Das macht uns viel Spaß, vor allem diese Arbeit mit witzigen Materialien", sagt Mara. Neben den beiden Mädchen legen Tom Rommelfanger und Andreas Pütz letzte Hand an das von ihnen entworfene Hotelgebäude. Auch sie besuchen verschiedene fünfte Klassen und sind mit Leidenschaft bei der Arbeit.
Alle vier Schüler machen bei einem Kunstprojekt mit, das das Kulturbüro Trier in Kooperation mit der Trierer Kulturagentur Kunstfähre organisiert hat. Christina Biundo, Sprecherin der Kunstfähre, erklärt: "Drei Tage bauen die Fünftklässler diese Woche Lampen für das Lichtergartenfest im Petrispark am 17. September in Trier. Der Unterricht fällt dafür vier Stunden am Tag aus." Ziel des Projektes sei es, dass die Schüler der verschiedenen Klassen sich untereinander kennenlernen, und sie lernen in Gruppen gemeinsam für eine Sache zu arbeiten. Mit diesem Projekt solle den Schülern aber auch ein erster Einstieg in die Kunst vermittelt werden.
Fachlich unterstützt wird Biundo während der Kunst-Projekttage von den Trierer Künstlern Britta Deutsch, Sebastian Böhm und Barbara Siegert. Auch die Schulleitung steht hinter dieser anderen Form von Unterricht: "Ich bin begeistert, mit welcher Leidenschaft und Kreativität die Schüler hier mitmachen", sagt Martin Lautwein, stellvertretender Schulleiter.
Für die Schüler ist klar: "Wir würden das gerne noch mal machen", sagt Lena Pretz stellvertretend für viele. itz

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