Schul-Big-Band: Laid Back: Lockerer Jazz zum Jubiläum

Schul-Big-Band : Laid Back: Lockerer Jazz zum Jubiläum

Das Gymnasium Hermeskeil hat das 20-jährige Bestehen seiner  Big Band mit einem Festkonzert gefeiert. Ehemalige Mitglieder dieses Ensembles und das Jugendjazzorchester des Saarlandes gratulierten musikalisch.

Wer Laid Back im Wörterbuch nachschlägt bekommt die Übersetzung „locker“ und „entspannt“ genannt. So spielt die Big Band des Hermeskeiler Gymnasiums, die sich vor 20 Jahren diesen Namen gegeben hat. Zum Festkonzert spielten ehemalige Ensemblemitglieder und als Ehrengäste das Jazz-Orchester Saar als musikalische Gratulanten.

„Der Big-Band-Sound hat mir schon immer Spaß gemacht“, verrät Bandleader und Musikpädagoge Stefan Butterbach, der selbst einmal im Gymnasium Hermeskeil die Schulbank drückte. Der Funke sprang über, als er mit seinem Deutschlehrer Volker Schneider die ersten Ausflüge in den Oldtime-Jazz unternahm.

Mittlerweile liefen gut 80 Schüler durch die Big Band, die sich nach jedem Abiturjahrgang neu formieren muss, allerdings unterstützt durch die Bläserklassen der stark musik­orientierten Bildungseinrichtung.

Das aktuelle Orchester zeigte, dass die alljährliche Neuformation kein Problem darstellt, ob beim Swing, Blues oder Funk von Jazz-Größen wie Count Basie, Kris Berg oder Les Hooper.

Gut 150 Jazzfreunde lauschten jungen Musikern wie Nikolas Eiden. Der 18-Jährige spielt seit der 7. Klasse in der Band und steht jetzt vor dem Abitur. Die Erfahrung des Posaunisten ist: „Man wächst mit den Aufgaben.“ Auch bei Stücken, die eine große Herausforderung sind, wie etwa „Hey Burner“ des Amerikaners Sammy Nestico.

Derzeit sind es 17 Laid-Back-Musiker, von denen sich etliche auch für ein Solo ans Mikrofon wagen.

Für Schulleiter Mario Düpre ist dieses Orchester das Aushängeschild fürs Gymnasium Hermeskeil: „Stefan Butterbach leistet hier eine wunderbare Arbeit.“ Einige Talente verfolgen das Musizieren auch für ihren beruflichen Lebensweg.

Die Ehemaligen zeigten, dass sie noch nichts verlernt haben. Und das Jugendjazzorchester des Saarlandes war der strahlende Höhepunkt des Jubiläumskonzertes.

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