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Leserbrief Wahl Landrat: Sieg Stefan Metzdorf, Niederlage Günther Schartz

Meinung : Das ist billig und schäbig

Landrat-Stichwahl

Zum Bericht „SPD-Mann Metzdorf steht künftig an der Spitze im Kreis Trier-Saarburg“ (TV vom 11. Oktober):

Stefan Metzdorf ist für einen engagierten uns den Menschen zugewandten Wahlkampf mit einem Erd­rutsch-Sieg in der Stichwahl zum Landrat belohnt worden. Hierzu hat auch die eindeutige Wahl-Empfehlung des im ersten Wahlgang drittplatzierten Kandidaten Tim Kohley beigetragen: Gegen zum Teil erheblichen Widerstand in den Reihen der Freien Wähler hat Kohley sich für Metzdorf und damit für einen Wechsel ausgesprochen. Für dieses Zeigen von Haltung gebührt Kohley Respekt. Wie sehr eine Änderung in der Form der Zusammenarbeit zwischen Landrat, Gremien und Bevölkerung notwendig ist, zeigt sich in dem Verhalten von Wahl-Verlierer Günther Schartz: Statt sich auf die Gratulation des künftigen Landrats Metzdorf zu beschränken, beschwert er sich über eine vermeintliche „Medienkampagne“ gegen seine Person. Das ist billig und schäbig zugleich. Schartz hat mit seinem unterirdischen Festhalten am RWE-Aufsichtsratsmandat sowohl die Kommunalaufsicht als auch die haushohe Mehrheit der Bevölkerung im Landkreis Trier-Saarburg gegen sich aufgebracht. Die ADD Trier hat dagegen gezeigt, dass auf sie als Kontroll-Instanz der Landkreise Verlass ist. Dies ist beruhigend und könnte für den Fall einer weiteren Aufarbeitung der Ära Schartz noch von weiterer Bedeutung sein.