Liebt unendliche Spaziergänge im Wald

Liebt unendliche Spaziergänge im Wald

SERRIG. Wenn – wie am vergangenen Wochenende – das Wein- und Heimatfest in Serrig ausklingt, hat sich für Klaus Haupert die Anstrengung gelohnt. Der 55-Jährige ist Geschäftsführer der Festgemeinschaft.

Für das Wein- und Heimatfest ist Klaus Haupert schon Monate zuvor im Einsatz. "Im November fangen wir mit den Vorbereitungen an", erzählt er. Musikgruppen müssen gebucht, Plakate und Preislisten erstellt, Werbung organisiert werden. Und wenn das Fest läuft, zapft Klaus Haupert Bier am Getränke-Stand. Seit mehr als 20 Jahren ist er im Festausschuss aktiv. "Als ein neuer Leiter gesucht wurde, haben alle auf mich gezeigt", sagt er. So organisiert er seit elf Jahren das Fest und koordiniert die Arbeit seiner Mitglieder, die aus den verschiedenen Ortsvereinen stammen. "Es geht darum, das Kulturelle aufrecht zu erhalten", sagt er und verweist auf den Serriger Wein und das traditionelle Wildgulasch, das den Besuchern am Festwochenende angeboten wird. Doch nicht nur im Festausschuss wirkt Klaus Haupert mit. Wenn die Sirenentöne durch die Gemeinde heulen, dann gehört Klaus Haupert als freiwilliger Feuerwehrmann zu denen, die zum Einsatzort eilen. Zudem spielt er zwei Instrumente: Den Spielmannszug der Feuerwehr unterstützt er als Lyra-Spieler und er gehört einer Gruppe von Jagdhorn-Bläsern an. Vor sechs Jahren wurde Klaus Haupert in den Gemeinderat gewählt. Der Rechnungsprüfungsausschuss ist sein Gebiet, denn schließlich beschäftigt er sich auch im Berufsleben mit Zahlen: Haupert arbeitet bei der Bahn im Abrechnungswesen. Seit vergangenem Jahr engagiert er sich außerdem im Vorstand der Saar-Obermosel-Touristik. Für Klaus Haupert war Serrig schon immer seine Heimat. Auch heute noch lebt er mit seiner Familie in seinem Elternhaus. "Von der Infrastruktur her stimmt es in Serrig", freut er sich. Mit Grundschule und Kindergarten, Sparkasse, einem Laden für Lebensmittel und einer Metzgerei steht die Gemeinde in dieser Hinsicht besser da als manch anderes Dorf. Die Bahntrasse läuft durch den Ort und so sind die Serriger an die Bahn angeschlossen. Hinter dem Garten von Klaus Haupert beginnt das Neubaugebiet. "Ich bin froh darüber, dass die Gemeinde wächst", sagt er. Mit 800 Hektar Wald habe Serrig einen großen Waldbestand, berichtet Klaus Haupert. "Dort kann ich unendliche Spaziergänge machen."