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Marienkapelle Züsch wiederaufgebaut

Marienkapelle Züsch wiederaufgebaut : Ein „aktenfüllender“ langer Weg

An der wiederaufgebauten Marienkapelle auf halbem Weg von Neuhütten nach Züsch soll im Jahr 2021 nach Möglichkeit etwas größer gefeiert werden.

Der Wiederaufbau der Neuhüttener Marienkapelle ist abgeschlossen, eine Nachricht, die in Züsch gleichermaßen freut. Denn erbaut wurde die am 15. August 1948 feierlich eingeweihte Kapelle von Kriegsheimkehrern beider Orte. Vor Ort sind daher etliche Bürger erleichtert, dass die infolge eines Verkehrsunfalls im April 2018 erforderlichen Arbeiten (der TV berichtete mehrfach) beendet sind. Die Ortsgemeinde Neuhütten, inzwischen Eigentümerin der Kapelle und des Grundstücks, begrüßt das ebenso wie die Pfarreiengemeinschaft Sankt Franziskus Hermeskeil. Ihr trat die Gemeinde ihre Rechte gegenüber Schadensverursacher und Versicherung ab, damit die Pfarrei die Arbeiten wie von ihr gewünscht beauftragten konnte.

Die Marienkapelle präsentiere sich nun „in neuem Glanz“, freut sich Paul Düpre, viele Jahre Mitglied des örtlichen Pfarreien- und auch des Dekanatsrats. Rainer Jansen, stellvertretender Vorsitzender des Pfarrverwaltungsrates, weiß das vor allem mit Blick auf vorausgegangene „aktenfüllende“ Wege zu schätzen. Wie berichtet zog sich der Beginn der Arbeiten insbesondere wegen unklarer Besitzverhältnisse bis Anfang dieses Jahres hin. Düpre ist daher froh, dass der Wiederaufbau von Fachleuten ausgeführt wurde. Besonderer Dank gebühre Jürgen Ganz, der die Natursteinmauer wieder wie früher aufbaute. „Der hat das wunderbar gemauert“, lobt er. Wie dem Maurer des Hermeskeiler Bauunternehmens Max Düpre ist er auch dessen Technischem Hochbau-Leiter Frank Gerstl dankbar. Zum einen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, zum anderen für seine fachkundige Begleitung. Ebenfalls gelungen seien die beiden neuen Rundbogenfenster, geliefert und eingebaut von der Hermeskeiler Firma Teba, sowie der Innenanstrich des Gusenburger Malermeisterfachbetriebes Marcus Niedzwiedz. Offiziell abgenommen wurden die Arbeiten am 1. Oktober. Gefeiert werden soll aber, coronabedingt, erst im Jahr 2021.