Meditationsweg: Einmal die Welt mit anderen Augen betrachten

Meditationsweg: Einmal die Welt mit anderen Augen betrachten

Anhalten, innehalten, vom Alltag ein bisschen abschalten - all dies bietet der Aktionskreis Spiritualität der Pfarreiengemeinschaft Saar-Mosel auf einem Weg der Besinnung. Der Meditationsweg wird am 4. Mai in der Nähe der Löschemer Kapelle eröffnet und lädt Besucher bis Ende August ein, eine Pause vom Alltag zu nehmen.

Wasserliesch. Stress, Hektik, Termine - wer kennt das nicht zur Genüge? Der Arbeitskreis Spiritualität der Pfarreiengemeinschaft Saar-Mosel möchte Menschen einladen, in der Natur Ruhe, Entspannung und neue Energie zu schöpfen. Deshalb bietet er unter dem Motto "Stoppen beWEGt" einen Meditationsweg an.
Der Weg beginnt am Parkplatz Löschemer Berg (Nähe Orchideenpfad) und führt in Richtung Löschemer Kapelle. Unterwegs finden Besucher immer wieder Stopp-Schilder, an denen sie anhalten können. An jedem Schild ist ein Text angebracht, etwa ein erzählerisches Werk oder ein Gedicht. An manchen Stellen werden die Besucher aufgefordert, in sich zu horchen, die Welt mit anderen Augen zu betrachten - oder sich etwas zu wünschen. Stühle und Ruhebänke laden zum Hinsetzen ein und verführen dazu, einfach mal in den zu Himmel schauen.
Seit einem Jahr arbeiten die sieben Mitglieder des Arbeitskreises an dem Projekt, mit dem sie ein breites Publikum ansprechen möchten.
"Wir haben uns mit den Thema ,Anhalten und in sich hineinhorchen\' lange beschäftigt und möchten Menschen die Gelegenheit bieten, einmal in sich zu gehen und eine Auszeit vom Alltag zu nehmen", erläutert Yvonne Strupp das Projekt.
Den Weg kann man als Gruppe oder alleine gehen. Ob der Weg gezielt aufgesucht oder zufällig entdeckt wird, sei egal: Für jeden hält er viele Überraschungen bereit. Die Eröffnung findet am Samstag, 4. Mai, um 17 Uhr mit einer kurzen Andacht statt. Danach haben Besucher Gelegenheit, den etwa zwei Kilometer langen Waldweg zu erwandern. Der Arbeitskreis weist darauf hin, dass der Weg nicht geteert ist und daher für Rollstühle oder Kinderwagen nicht besonders gut geeignet ist. gin
Weitere Informationen gibt es bei Maik Bierau, Telefon 06501/13947, im Internet unter
www.pg-saarmosel.de