Mehr als nur ein Spielplatz für Nittel

Mehr als nur ein Spielplatz für Nittel

Aus dem geplanten Spielplatz im Neubaugebiet ist ein ansprechender Kommunikationsplatz für alle Generationen geworden. Inklusive Grillplatz, Bouleplatz und multifunktionaler Spielwiese. Für das gelungene Projekt gab es nicht nur von Nitteler Bürgern viel Lob.

Nittel. Eigentlich sollte die Einweihung des neuen Geländes, das direkt am Bürgerhaus liegt, bereits im vergangenen Spätsommer erfolgen. Doch das trockene Wetter verhinderte, dass der neu angelegte Rasen wachsen konnte. So wurde der offizielle Startschuss auf dieses Jahr verlegt. Am Sonntag war es nun so weit. "Der Platz wird sehr gut angenommen", freut sich Ortsbürgermeister Peter Leo Hein, der gemeinsam mit Pastor Bernhard Bollig die offizielle Einweihung durchführte. Und das wurde mit einem großen Fest gefeiert, bei dem viele Ortsvereine beteiligt waren. Während der Musikverein Moselland Nittel für Stimmung sorgte, gab es für die jungen Festgäste einen Fußball-Parcours, Ziel-Löschen mit der Bambini-Feuerwehr, Kinderschminken und Geschicklichkeitsspiele. Der Erlös ist für die Instandsetzung des Spielplatzes in der Moselstraße und neue Sitzkissen für die Bestuhlung im Bürgerhaus gedacht.
Ursprünglich sollte im Neubaugebiet ein Spielplatz gebaut werden. "Spielplätze sind aber nicht billig. Daher haben wir überlegt, welche Fördermöglichkeiten wir haben", erklärt der Nitteler Ortschef. Aus diesen Überlegungen ist die Idee eines generationsübergreifenden Kommunikationsplatzes entstanden, auf dem Jung und Alt zusammenkommen und verweilen können. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 160.000 Euro.
Als Standort wurde der alte Bolzplatz am Bürgerhaus gewählt. "Eine kluge Entscheidung", findet Stadt- und VG-Bürgermeister Karl-Heinz Frieden, selbst Nitteler. Der Platz liege genau an der Nahtstelle zwischen altem Dorf und Neubaugebiet und sei eine wunderbare Ergänzung zum Bürgerhaus. Und auch die Nitteler freuen sich.
"Kinder brauchen einen Spielplatz. Das ist eine sehr schöne Idee" ,findet Paul Fairclough. Die 13-jährige Leonie aus Onsdorf kann sich vorstellen, dass vielleicht auch Besucher aus anderen Dörfern vorbeischauen. "Der Platz wird gut angenommen. Es sind immer Leute da", sagt Ute Stoffel. "Die Frage ist nur, ob die Gemeinde es auch schafft, den Platz instand zuhalten." mwi

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