Mehr Raum für Krippenkinder

KELL AM SEE. (red) Ab Herbst bietet der Keller Kindergarten St. Michael eine Gruppe für Kinder unter drei Jahren an. Hierfür war jedoch ein kleinkindgerecht eingerichteter Raum notwendig. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der RWE Rhein-Ruhr.

Ab dem kommenden Herbst verfügt der Kindergarten St. Michael in Kell über eine zusätzliche Krippengruppe. Die rückläufigen Anmeldezahlen und ein steigender Bedarf an Tagesplätzen für Kinder unter drei Jahren brachten die Verbandsgemeinde auf die Idee des zusätzlichen Betreuungsangebotes. Schwester Maria Regina, Leiterin des katholischen Kindergartens, zögerte nicht lange und stimmte der Umstrukturierung zu, allerdings unter der Voraussetzung, dass ein Raum neu hergerichtet und mit kleinkindgerechtem Mobilar und Spielzeug ausgestattet würde. Unterstützung erhielt sie hierbei nicht nur von Ortsbürgermeister Markus Lehnen und Verbandsbürgermeister Werner Angsten, sondern auch von Bert Conter von der RWE Rhein-Ruhr AG. Im Rahmen des Projektes "Aktiv vor Ort" reichte er bei seinem Arbeitgeber einen Förderantrag ein. Mit dieser Maßnahme unterstützt der Energieversorger soziale Projekte von Mitarbeitern in deren Heimatgemeinden. Im Gegenzug verpflichtet sich der Mitarbeiter, in seiner Freizeit tatkräftig mit anzupacken. Von den bereitgestellten 2000 Euro werden der Bodenbelag und die Anstricharbeiten finanziert. Rund 15 freiwillige Helfer trafen sich an drei Arbeitstagen, um die nötigen Vorarbeiten zu leisten und den Pinsel zu schwingen. Mit dabei auch Verbandsbürgermeister Werner Angsten: "Ich freue mich über das Engagement von RWE Rhein-Ruhr. Durch diese Maßnahme haben wir schon mehrere Projekte in der Verbandsgemeinde durchführen können, die wir ansonsten aufgrund der knappen finanziellen Mittel hätten zurückstellen müssen." Schwester Maria Regina freut sich jetzt schon auf die zehn neuen Kleinkinder, die ab September den Kindergarten besuchen werden.