Millionen, die sich lohnen

Ja, es ist richtig: Mit rund 10,5 Millionen Euro Baukosten ist der neue Radweg, der bis zum Jahr 2009 zwischen Hermeskeil und Ruwer entsteht, ein fraglos teurer Spaß. Vor allem den Einheimischen ist er inzwischen aber auch lieb geworden.

Das können selbst notorische Kritiker nicht mehr bestreiten. Die Bevölkerung im Hochwald hat nämlich schon lange vor der offiziellen Einweihungsfeier des zweiten Abschnitts am gestrigen Tag den strampelnden Beweis dafür erbracht, dass sie den Radweg als große Bereicherung des Freizeitangebots in der Region empfindet. Ob seit einem Jahr zwischen Hermeskeil und Reinsfeld und seit einigen Wochen auch im weiteren Verlauf auf dem Teilstück nach Kell: Die Pedalritter, Inline-Skater und Spaziergänger haben den neuen Radweg längst erobert und der Betrieb auf der früheren Bahntrasse überrascht selbst diejenigen, die von Anfang an hinter dem Projekt gestanden haben. Solange der 48 Kilometer lange Weg noch nicht komplett fertig ist, bleibt zwar offen, ob er auch den erhofften touristischen Schub für den Hochwald und das Ruwertal bringt. Doch schon allein die große Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung beweist: Diese Investition hat sich gelohnt! a.munsteiner@volksfreund.de

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